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Unnötige Kurse

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Künftig sollen Fahrzeuglenker alle zehn Jahre einen Wiederholungskurs besuchen müssen (FN vom 12. Juli). Dass damit die Verkehrssicherheit erhöht wird, ist nicht bewiesen und nicht einmal wahrscheinlich. Denn wie sich jemand als Fahrzeuglenker verhält, ist in erster Linie Charaktersache.

Agressive, rücksichtslose, leichtsinnige Fahrzeugführer sind gefährlich und verursachen Unfälle, nicht solche, die irgendeine neue Verkehrsregel nicht genau kennen. Übrigens wäre es ein Leichtes, Fahrzeughalter mit der Rechnung für die Fahrzeugsteuer mit einem Beiblatt über wichtige Neuerungen von Verkehrsregeln zu informieren. Stattdessen sollen 25 Ausbildungsplätze mit 1000 (TAUSEND!) Fahrlehrern eingerichtet werden.
Meiner Ansicht nach sind dies einmal mehr tausend unproduktive Arbeitsplätze, die letztlich von unserer Volkswirtschaft getragen werden müssen. Bei seinem Abschied hat Bundesrat Villiger gewarnt vor den schlimmen Folgen von helvetischem Perfektionismus und Überregulierungen. Hier liegt meiner Ansicht nach eine beängstigende Illustration dazu vor. Ein Wildwuchs, der hoffentlich gestoppt wird, auch wenn die Interesssengemeinschaft von Verkehrsverbänden und Fahrlehrern mit dem Scheinargument von mehr Sicherheit versuchen, mehr Macht und Einfluss zu gewinnen, indem sie Geld von unsern Taschen in ihre umleiten.

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