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Unnötige Niederlage trübt Bilanz

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Fussball-Länderspiel: Vereinigte Arabische Emirate – Schweiz

Die Schweizer bekundeten gegen die VAE im dritten Direktvergleich nach 1993 (2:0-Erfolg in Dubai) und 1994 in Sitten (1:0) grosse Mühe, die Leistung aus dem Oman-Länderspiel (4:1) vom Samstag zu wiederholen. Erst nach einer halben Stunde bekamen sie den unbequemen Gegner unter Kontrolle und erarbeiteten sich durch den aktiven Léonard Thurre (30.) und den im Abschluss unpräzisen Andres Gerber (33./38./45.) mehrere vielversprechende Torgelegenheiten, die allerdings die verdiente Führung nicht einbrachten.

Das Team von Interims-Nationalcoach Hans-Peter Zaugg hatte im zweiten Testspiel im Oman nicht nur gegen einen ehrgeizigen Gegner, sondern auch gegen einen einseitig pfeifenden Schiedsrichter aus Oman zu kämpfen. Schon in der zweiten Minute verwies der gestrenge Araber den Schweizer Coach ohne Vorwarnung auf die Tribüne, nachdem dieser nach einem harten Foul an einem seiner Spieler nicht einmal allzu energisch interveniert hatte. Und kurz vor der Pause, mitten in der besten Phase der Schweizer schickte er den erstmals als Captain fungierenden Henchoz wegen Reklamierens in die Kabine.
Der Liverpool-Verteidiger hatte sich nach einem klaren Foul an ihm darüber geärgert, dass der Schiedsrichter einen Freistoss direkt an der Strafraumgrenze gegen ihn gepfiffen hatte. Diese Dezimierung brachte die Schweizer Mannschaft in der Folge aus dem Konzept. Nun war die Reihe an den Arabern, ihrerseits drei gute Möglichkeiten (52./61./65.) zu vergeben. Mit dem Platzverweis an Ibrahim für ein Nachschlagen wurde die nummerische Übermacht der VAE in der 68. Minute wieder ausgeglichen. Dennoch fand die Schweiz nicht mehr zu ihrem Rhythmus und musste in der 86. Minute nach einem schnellen Gegenstoss über die linke Seite das Siegestor der Araber einstecken.
Im Spiel, das die Chancen von Coach Zaugg auf die Nachfolge von Gilbert Gress mit einem weiteren Sieg zweifellos noch erhöht hätte, deckten die Schweizer ihren Kräfteverschleiss und mehrere Konzentrationsschwächen auf. Die intensiven Trainings bei ungewohnter Hitze haben offensichtlich ihren Tribut gefordert. Das Team, zu Beginn gegenüber der Oman-Partie auf fünf Positionen neu besetzt, fand nur in der Viertelstunde vor der Pause zu ihrem Spiel. Es konnte auch deshalb kein Spielfluss aufkommen, weil der Gegner mit rauher Gangart viele Unterbrüche erzeugte.

Ver. Arab. Emirate – Schweiz 1:0 (0:0)

Sultan Qaboos Sports Complex, Muscat (Oman). – 200 Zuschauer. SR: Muflah (Oman). 86. Haider Ali 1:0.
Pascolo; Haas, Henchoz, Jaquet, Fournier (88. Bühlmann); Gerber (46. Hodel), Sforza, Cantaluppi (78. Sascha Müller), Comisetti; Rey (78. Hakan Yakin), Thurre.
Schweiz ohne die verletzten Vogel, Chapuisat, Türkyilmaz, Sesa, Wicky und P. Müller. Henchoz erstmals Captain.

Fussball-Länderspiele

Thailand – Brasilien 0:7; Oman – Slowenien 0:4; Griechenland – Österreich 4:1; Israel – Russland 4:1; Mazedonien – Jugoslawien 1:2; Türkei – Norwegen 0:2; Luxemburg – Nordirland 1:3; Ungarn – Australien 0:3; Holland – Deutschland 2:1; Kroatien – Spanien 0:0; Irland – Tschechien 3:2; Frankreich – Polen 1:0; Italien – Schweden 1:0; Belgien – Portugal 1:1; England – Argentinien 0:0.

Interims-Coach
Zaugg zum Spiel

«Schade, dass wir unser letztes Ziel in diesem ansonsten hervorragenden Trainingscamp nicht erreicht haben. Wir wollten unbedingt gewinnen und wenn das nicht zu schaffen war, dann auf keinen Fall verlieren. Nun ist die schlechteste Variante eingetroffen. Wir müssen diese Partie mit all den Vorkommnissen als wichtige Prüfung anschauen und die Lehren daraus ziehen. Chancen wären genügend vorhanden gewesen. Wenn wir eine davon vor der Pause verwertet hätten, hätten wir bestimmt auch das Spiel gewonnen. Doch wir haben insgesamt nicht sehr gut gespielt. Gegen einen Gegner notabene, der sehr gut auf uns eingestellt war.»

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