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Unnötige Niederlage zum Jahresabschluss

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In der Vorrunde hatte sich Ärgera Giffers bei einer 2:6-Heimniederlage gegen den NLA-Aufsteiger Laupen ZH nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Für diese ärgerliche Niederlage wollten sich die Senslerinnen am Samstag beim zweiten Aufeinandertreffen revanchieren. Neben den verletzten Köstinger, Lehmann und Kohler fiel kurzfristig auch noch Kolly mit einer Grippe aus, so dass Ärgera im Zürcherischen mit nur zwei Feldspielerinnen und einer Torhüterin Berger auf der Auswechselbank zurechtkommen musste. Keine guten Aussichten – und am Ende eine zu grosse Hypothek: Mit 3:7 zog Giffers erneut den Kürzeren.

Kurzer Hoffnungsschimmer

Zu Beginn des ersten Drittels hatten die Gäste das Geschehen unter Kontrolle. Ärgera liess den Ball laufen und suchte stets die einfachen Pässe. Das gelang gut, der ansprechende Beginn liess hoffen. Noch besser wurde es in der 9. Minute, als Walther Laupens Torhüterin mit einem Schuss prüfte und Gross den darauffolgenden Abpraller zum 0:1 verwertete.

Doch die Freude hielt nicht lange, der Anschlusstreffer fiel nur knapp zwei Minuten später. Giffers liess sich nicht verunsichern und kam weiterhin zu Chancen, jubeln konnte jedoch der Gegner. Von einem Weitschuss liess sich Liechti kurz vor der ersten Pause in der nahen Ecke erwischen.

Im zweiten Drittel trat Ärgera zusehends weniger konsequent auf und brachte die Bälle nur vereinzelt in die gegnerische Gefahrenzone. Oft fing Laupen die Angriffe der Freiburgerinnen ab und sorgten sofort mit blitzschnellen Kontern für Gefahr. So zogen die Zürcherinnen bei Spielmitte auf 3:1 davon. Immerhin: Der einzige Schuss, den die Freiburgerinnen im zweiten Drittel aufs gegnerische Tor abgaben, führte zum Anschlusstreffer. Bertolotti brachte mit dem 2:3 die Sensler Hoffnungen zurück. Doch keine Minute später war es erneut das Heimteam, das zum Pausenresultat von 4:2 traf.

Fataler Doppelschlag

Ärgera musste im letzten Drittel reagieren und versuchte, das Spielgeschehen zu bestimmen. Eigenfehler und inkonsequente Defensivarbeit führten aber dazu, dass es nur beim Versuch blieb. Innerhalb einer Minute erzielte Laupen ZH gleich zwei Treffer (45./46.) zum 6:2. Kurz davor hatte Giffers eine Überzahlsituation ungenützt gelassen. Zwar waren die Freiburgerinnen danach bemüht, noch etwas Resultatkosmetik zu betreiben. Sie spielten aber zu wenig kreativ und offenbarten einige technische Mängel. So verloren sie zu häufig im Spielaufbau den Ball, wodurch sie gar nie richtig vors gegnerische Tor gelangen konnten. Nach einem Abpraller gelang Laupen ZH sogar das 7:2. Immerhin konnte Dazio in doppelter Überzahl für den Schlusspunkt sorgen. Das 7:3 vermochte dennoch nicht zu kaschieren, dass den Senslerinnen in der zweiwöchigen Weihnachtspause noch viel harte Arbeit bevorsteht, wollen sie 2019 noch einige Punkte gewinnen und die Playoffs der besten acht erreichen.

Das nächste Spiel trägt Ärgera am 5. Januar 2019 zu Hause gegen die Kloten-Dietlikon Jets aus (20 Uhr). sm

Telegramm

Laupen ZH – Ärgera Giffers 7:3 (2:1, 2:1, 3:1)

Sporthalle Elba, Wald ZH. – 193 Zuschauer. Tore: 9. Gross (Walther) 0:1. 11. Hofmann (Wildermuth) 1:1. 19. Hofmann (Altwegg) 2:1. 31. Wildermuth (Lindenmeyer) 3:1. 32. Bertolotti (Ganz) 3:2. 33. Wildermuth 4:2. 45. Lindenmeyer (Wildermuth) 5:2. 46. Umbricht (Burri) 6:2. 54. Eisenbart (Behluli) 7:2. 59. Dazio (F. Walther) 7:3. Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Laupen ZH. Keine Strafen gegen Giffers.

NLA Frauen: Rychenberg Winterthur – Zug 2:0. Berner Oberland Interlaken – Bern Burgdorf 4:5. Piranha Chur – Frauenfeld 11:0. Kloten-Dietlikon – Emmental Zollbrück 8:4. Rangliste (alle 13 Spiele): 1. Chur 39. 2. Kloten 33. 3. Burgdorf 26. 4. Emmental 25. 5. Berner Oberland 24. 6. Laupen 15. 7. Rychenberg 15. 8. Zug 9. 9. Ärgera Giffers 5. 10. Frauenfeld 4.

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