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«Uns wirft so schnell nichts aus der Bahn»

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Verletzungen sind für jede Mannschaft stets ein Problem – beim FC Plaffeien würden sie in dieser Saison jedoch besonders schwer ins Gewicht fallen. 17 Spieler umfasst das Kader der Senseoberländer, ein Wert, der sich am unteren Limit bewegt. «Wir hatten letzte Saison einige späte Abgänge zu verzeichnen, die wir nicht mehr kompensieren konnten», sagt Trainer David Vogelsang. «Vier Spieler hatten in der Winterpause für die kommende Saison zugesagt und uns zwei Wochen vor dem Ende der Meisterschaft dann gesagt, dass sie das Team doch verlassen werden.» Es waren vier teils gewichtige Abgänge: Torhüter Lukas Bucheli wechselte zum FC Bösingen, Durim Seipi nach Murten, Nando Sommer und Simon Wider zu Düdingen.

«Näher zusammengerückt»

Doch Trainer Vogelsang hat keine Lust zu jammern oder ehemaligen Spielern hinterherzutrauern. Vielmehr will er den Spielern, die noch da sind, ein Kompliment aussprechen. «Sie haben in der Vorbereitung wirklich versucht, wann immer möglich an die Trainings und Trainingsspiele zu kommen.» So habe er immer mit zehn bis 15 Spielern arbeiten können. «Chapeau!», sagt Vogelsang dazu. Er ist mit der Vorbereitung zufrieden. «Der Teamspirit ist ausserordentlich gut. Dadurch, dass wir ein knappes Kader haben, ist das Team noch näher zusammengerückt. Jeder weiss: Wir können nur im Kollektiv etwas bewegen. Uns wirft so schnell nichts aus der Bahn.» Die Ausgeglichenheit seines Kaders sei eine weitere Stärke: «Ich kann jeden der 17 Spieler bringen.» Zudem habe seine Mannschaft extreme Fortschritte im taktischen Bereich und im Passspiel gemacht. «Und auch physisch sind wir definitiv parat.»

Eine mögliche Schwäche könne die relative Unerfahrenheit seiner Mannschaft sein, sagt Vogelsang weiter. «Viele andere Teams haben mehrere Spieler in ihren Reihen, die bereits in höheren Ligen gespielt haben.»

Christian Piller neuer Goalie

In Plaffeien trifft das mehr oder weniger nur auf Neuzugang Manuel Schwarz zu, der bereits für Düdingen und Freiburg in der 1. Liga gespielt hat. In die gleiche Kategorie fällt höchstens noch der neue Torhüter Christian Piller, der früher zweiter Goalie beim SC Düdingen war, zuletzt aber bei Tafers in der 3. Liga zwischen den Pfosten stand. «Allerdings muss diese Unerfahrenheit nicht unbedingt eine Schwäche sein. Es kann auch ein Vorteil sein lauter hungrige Spieler im Team zu haben», sagt Vogelsang.

Hier geht’s zum Hauptartikel der 2. Liga regio Vorschau.

Zum Ziel hat er sich gesetzt, an die Vorrunde der letzten Saison anzuknüpfen. Damals belegte Plaffeien in der Winterpause Rang fünf, ehe die Sensler nach einer schwachen Rückrunde noch bis auf Rang neun zurückfielen. «In der Vorrunde haben wir gezeigt, dass wir mit allen Teams mithalten können. Das wollen wir auch nun wieder beweisen. Denn bloss ein Nichtabstieg ist sicher kein Ziel für mich.»

Favoriten sind für Vogelsang jedoch andere: «Kerzers und Ueberstorf schätze ich diese Saison als stark ein.»

Kader

FC Plaffeien

Tor: Christian Piller (neu, Tafers).

Verteidigung: Fabio Aebischer (neu, Alterswil), Samuel Bächler, Natha­naël Cardinaux, Michael Grossrieder, Philippe Messerli, Nicolas Wider, Jerome Wittwer.

Mittelfeld: Jeremy Aebischer (neu, Seisa 08), Sven Egger, Björn Egger, Ivar Rüffieux, Simon Schafer, Manuel Schwarz (neu, Düdingen).

Sturm: Fabrice Heimo, Yves Kaeser, Fabrice Mast.

Trainer: David Vogelsang.

Abgänge: Nenad Petrovic, Simon Wider (beide Düdingen II), Nando Sommer (Düdingen), Marc Ruffieux (Plasselb), Lukas Bucheli (Bösingen), Joel Baeriswyl (Rücktritt), Durim Seipi (Murten).

 

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