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Unsichtbare Gefahr am Automaten

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Autor: karin aebischer

Den Schaden bemerkt das Opfer von Skimming (siehe Kasten) meist erst beim Blick auf seinen Kontostand: Es fehlt ein ansehnlicher Geldbetrag, ohne dass es diesen selbst abgehoben hat. In der Region rund um die Stadt Freiburg kam es seit Anfang Juni zu mehreren Fällen dieser Bankomaten-Manipulation. Gegen die noch unbekannte Täterschaft sind gemäss Polizei-Pressesprecher Pierre-André Waeber rund 20 Strafanzeigen eingegangen.

Die von den Konti verschiedener Bankomat-Kunden entwendete Summe dürfte sich gemäss Waeber insgesamt auf mehrere 10 000 Franken belaufen. «Es ist jedoch sehr schwierig, diese Summe einzuschätzen, da nicht alle Opfer eine Klage einreichen oder manche es noch gar nicht bemerkt haben», so Waeber.

Aldo Greca, Mediensprecher des Deutschfreiburger Raiffeisenverbandes und Bankleiter der Raiffeisenbank Ärgera-Galtera, erklärte auf Anfrage, dass einige Bankomaten des Regionalverbandes vom Skimming betroffen gewesen seien. «Doch die Kunden haben nichts zu befürchten. Die Raiffeisenbank deckt die Schäden vollumfänglich ab. Der Betrag wird aus einem Schadenspool zu 100 Prozent vergütet», so Aldo Greca. Dies könne drei bis vier Wochen dauern. Die Raiffeisenbank verlange dafür keinen Polizeirapport.

Intensiver überprüfen

Grundsätzlich wird Skimming relativ schnell festgestellt. «Aufgrund der Vorkommnisse werden die Bankomaten derzeit häufiger überprüft», sagt Greca. Die betroffenen Geräte sind gemäss Paul Schafer, Leiter der Raiffeisenbank Freiburg-Ost, bereits umgerüstet und Skimming-sicher gemacht worden. «Wir haben alle nötigen Massnahmen getroffen», so Schafer. Er habe Vertrauen in das System.

Bei der Freiburger Kantonalbank sei bisher kein Fall von Skimming bekannt, hiess es auf Anfrage. Drei Kunden der Clientis Sparkasse Sense wurden gemäss Bankleiter Peter Rotzetter Opfer von Skimming. «Jedoch bei einem Bankomaten einer anderen Bank», sagte Rotzetter.

Auffälligkeiten melden

Um weitere Fälle von Skimming zu verhindern, rufen die Bankleiter und die Polizei dazu auf, Auffälligkeiten am Bankomaten unverzüglich der Bank zu melden. Pierre-André Waeber rät zudem, den Kontostand regelmässig zu überprüfen und wenn möglich, Automaten im Innern der Bank zu benutzen.

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