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Unterschreiben ist nicht falsch!

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Meinungsbeitrag zum Referendum gegen das neue kantonale Schulgesetz diverse FN-Ausgaben

 

 Das Referendum verlangt, dass das neue Schulgesetz dem Volk zur Abstimmung unterbreitet wird! In unserer Schweizer Demokratie ist es absolut rechtens und sogar ein Muss, ein Referendum gegen ein neues Gesetz zu ergreifen, wenn es darum geht, die Interessen der Bevölkerung zu verteidigen. Man bedenke, es geht hier schliesslich um die Schule des Volkes! Mir scheint das ein bisschen unterzugehen. Unser Anliegen ist es, dass die Bevölkerung hinter diesem Gesetz stehen kann. Wir wollen ganz klar die Meinung des Volkes hören! Es soll die letzte Möglichkeit des Einspruchs erhalten.

Dieses Referendum wird aus verschiedenen Gründen unterschrieben: Die einen sind gegen die verlangten acht Klassen pro Schulkreis, andere wollen die Schulkommission beibehalten, wiederum andere sind gegen Schulleitungen, einige meinen, es gehe darum, Fusionen zu fördern.

Zu unserem grossen Bedauern hat der Grosse Rat es hier anscheinend nicht geschafft, zufriedenstellende Kompromisse für alle zu finden! Auch kann man sich denken, wie es im Ausführungsreglement für die kleinen Gemeinden aussehen wird. Betroffen sind immerhin über 30 Schulkreise! Da drängt sich doch der Verdacht auf, dass vor allem die Interessen der grossen

Gemeinden berücksichtigt wurden!

Ich persönlich unterschreibe das Referendum, weil in einem Dorf die Schule die Seele des Dorfes und das Bindeglied der Bevölkerung ist. Es kann und darf nicht sein, dass es egal ist, wie es den gut funktionierenden Schulen in Zukunft geht! Ich unterschreibe auch, weil mit dem neuen Schulgesetz der Schulleitung die Kompetenz zur Bildung von Klassen delegiert wird. Da kann man sich denken, wie das herauskommen kann. Auf Spekulationen können wir uns nicht verlassen.

Ich muss dazu erwähnen, dass ich grundsätzlich absolut nicht gegen eine Aufwertung der Schulleitung bin. Nur mit anderen Aussagen.

Vernünftige und kompromissfähige Vorschläge wären vorhanden, sie müssten nur die Chance erhalten, angehört zu werden. Verschiedenen Mitgliedern des Grossen Rates wurden sie vor der Verabschiedung des neuen Gesetzes übrigens kundgetan. In anderen Kantonen wurden Lösungen gefunden. Sollte das bei uns nicht auch möglich sein?

Mit dem Unterzeichen des Referendums kann man also grundsätzlich nichts falsch machen.

Nathalie Stulz-Piller, Rechthalten

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