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Unterstützung für die Hausärzte

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freiburg Die Konferenz ruft zur Wiederaufnahme eines konstruktiven Dialogs zwischen den Akteuren des Gesundheitswesens auf. Die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) geplante Senkung des Tarifs für Laboranalysen habe für die Ärzte das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht. «Für sie ist das Praxislabor nicht nur für die Diagnosearbeit unerlässlich, sondern es stellt in gewissen Situationen gleichzeitig auch eine notwendige Sicherheit dar, namentlich wenn dadurch unverzüglich eine Behandlung begonnen oder aber auf eine solche verzichtet werden kann, oder z. B. auch, um einen Spitalaufenthalt in Erwägung zu ziehen», hält sie in einer Medienmitteilung fest.

Die Konferenz, die von der Freiburger Gesundheitsdirektorin Anne-Claude Demierre präsidiert wird, ist sich sicher: «Die kompetenten und motivierten Grundversorgerinnen und Grundversorger bilden die Eckpfeiler in einem Gesundheitssystem, in dem der Zugang zur Pflege grossgeschrieben wird. Die verschiedenen kantonalen und eidgenössischen Hochrechnungen machen aber deutlich, dass in der Schweiz früher oder später ein Ungleichgewicht zwischen dem medizinischen Angebot und dem Bedarf der Bevölkerung herrschen wird.»

Viele Ärzte sind über 55-jährig

In vielen Westschweizer Kantonen seien mehr als die Hälfte der Grundversorger über 55 Jahre alt, und die Zahl der neuen Ärzte werde ganz offensichtlich nicht genügen, um die Ablösung zu übernehmen, schreibt die Konferenz weiter. Deshalb müssten der Bund und die Kantone noch heute zweckmässige Lösungen für dieses Problem finden. Die Harmonisierung der Bedingungen für die Praxisassistenz sei eine der Lösungen, die soeben von den Mitgliedskantonen der Westschweizer Konferenz angenommen worden sei. Ziel sei es, die Lücken im Bereich der Praxisassistenz zu schliessen, die Betreuung zu vereinheitlichen und zur Förderung des Berufs der Grundversorger beizutragen. Weitere Lösungen könnten ebenfalls ins Auge gefasst werden, wie z. B. die Aushandlung eines attraktiveren Tarmed-Taxpunktwertes für die Grundversorger, die Möglichkeit für die Kantone, ihr ambulantes Angebot zu planen oder die Reorganisation des ärztlichen Bereitschaftsdienstes.

Ja zum Sparen

Die Westschweizer Konferenz stellt die Notwendigkeit der Sparmassnahmen nicht in Frage. Sie zweifle jedoch daran, ob die Auswirkungen einer Senkung der Labortarife wirklich so positiv sein werden, wie dies das Bundesamt für Gesundheit vorgibt. Sie lädt deshalb die betroffenen Akteure zur Wiederaufnahme eines konstruktiven Dialogs ein. az

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