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Unterstützung für Scheidungskinder

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Dem Verein «Begleitete Besuchstage» fehlt es an Geld, Räumen und Vorstandsmitgliedern. Bis zu zwölf Monate müssen Kinder von getrennten und zerstrittenen Eltern zurzeit auf einen Besuchstermin warten (die FN berichteten).

Hier soll nun Abhilfe geschaffen werden. Mit 81 zu 0 Stimmen erklärte der Grosse Rat gestern die eine Hälfte einer Motion seiner Justizkommission zu diesem Thema einstimmig für erheblich. Damit sollen die Massnahmen zur Aufsicht über solche Besuche eine solide juristische Grundlage im Jugendgesetz erhalten – und zwar durch Verankerung der entsprechenden Leistungsaufträge.

Das Kantonsparlament folgte damit der Meinung des Gros­sen Rats, ebenso wie bei der Ablehnung des zweiten Teils der Motion, die eine genau auf den Verein «Begleitete Besuchstage» zugeschnittene Institutionalisierung forderte. Das Nein des Grossen Rats fiel in diesem Punkt mit 81 zu 1 Stimmen genau so deutlich aus. Die vom Staatsrat vorgeschlagene Aufteilung der Motion wurde ebenfalls mit 82 zu 0 Stimmen einstimmig gutgeheissen.

Sämtliche Fraktionen waren sich bei diesem Geschäft einig. «Es geht hier um eine Problematik, die schon seit längerer Zeit bekannt ist», sagte etwa Francine Defferrard (CVP, Villars-sur-Glâne).

Antoinette de Weck (FDP, Freiburg) wies auf die ihrer Ansicht nach zentrale Frage hin, einen geeigneten, neutralen Ort für diese Besuche zu finden. «Momentan diskutiert der Verein mit der Stiftung Transit», so de Weck. Nötig seien im Prinzip zwei Samstage pro Monat. Bei einer Zusammenarbeit mit einer bestehenden Institution könnte von Synergien profitiert werden. André Schneuwly (Freie Wähler, Düdingen) forderte vom Staatsrat, die weiteren Schritte bei diesem Thema so schnell wie möglich in die Wege zu leiten. Gemäss Philippe Demierre (SVP, Esmonts) sei der Verein «Begleitete Besuchstage» ohne Hilfe gegenwärtig nicht mehr in der Lage, seine Funktion überhaupt adäquat zu erfüllen. «So lange Wartezeiten sind inakzeptabel», so Demierre. Und auch für Rose-Marie Rodriguez (SP, Estavayer-le-Lac) war es von höchster Wichtigkeit, dass dieses Angebot auch in Zukunft garantiert bleibe. «Wir teilen die gleichen Sorgen», versicherte Sozialdirektorin Anne-Claude Demierre (SP), «und wir sind seit mehreren Monaten daran, geeignete Lokalitäten zu suchen.»

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