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Untersuchung gegen Imam

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Freiburg«Solche Aussagen sind mit dem Schweizer Recht und den Werten, die wir hochhalten, nicht vereinbar»: Der Schweizerischen Volkspartei der Stadt Freiburg sind Aussagen eines Freiburger Imams in der Zeitung La Liberté sauer aufgestossen.

«Kämpfende Brüder»

Der Imam hatte gesagt, die Feinde des Islams müssten bestraft, die «kämpfenden Brüder» in Tschetschenien, Afghanistan, Irak und Palästina unterstützt werden. Die SVP bittet den Freiburger Untersuchungsrichter Jean-Luc Mooser in einem Brief, eine Strafuntersuchung gegen den Imam einzuleiten. «Müssen wir daran erinnern, dass die ?kämpfenden Brüder? in Tat und Wahrheit Terroristen sind, die zumindest in Afghanistan und Irak praktisch täglich Männer, Frauen und Kinder töten?», fragt die Partei im Brief.

Untersuchungsrichter Jean-Luc Mooser hat die Aussagen des Imams gestern näher angeschaut. Eine Rassendiskriminierung könne er nicht feststellen, sagte er den FN: «Der Imam spricht von den ?Feinden des Islams?, nicht von einer bestimmten, definierbaren Personengruppe.» Darum falle die Rassendiskriminierung weg, erklärt Mooser. Jedoch werde er eine Strafuntersuchung gegen unbekannt eröffnen wegen «öffentlicher Aufforderung zu Verbrechen oder zur Gewalttätigkeit».

Seit Jahren in Freiburg

Mooser leitet die Untersuchung gegen unbekannt ein, da der Name des Imams im Zeitungsartikel nicht genannt wird. Er wird als libyscher Asylsuchender beschrieben, der seit Jahren im Kanton Freiburg lebe und von der Sozialhilfe unterstützt werde. «Sobald wir wissen, um wen es sich handelt, laden wir den Mann vor», sagt Mooser. Er wolle ihn befragen und wissen, was genau er gesagt habe. njb

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