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Untersuchungen sind im Gange

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Autor: Von NICOLE BASIEUX

Der 70-jährige Bahndamm im Mühletal, kurz nach der Ortsausfahrt Wünnewil Richtung Flamatt, wurde unterspült. «Bis zu diesem Zeitpunkt gab es nie Probleme mit diesem Bahndamm. Woher das Wasser kam und warum es zu einer Verschiebung des Untergrunds gekommen ist, bleibt bis anhin unklar», sagt der Ingenieur Francis Toledano vor Ort. Das Wasser sei jedoch tief eingedrungen und die Erdschicht, welche direkt auf dem Sandsteinuntergrund liege, sei gerutscht, erklärt er weiter. Zurzeit ist das Gelände nicht in Bewegung, wird jedoch von Geologen genauestens in Augenschein genommen.Die Folgen der Rutschung sind vom Damm aus gut zu erkennen. Auf der linken Seite in Fahrtrichtung Bern befindet sich direkt neben den Schienen ein Riss in der Erde. Weiter sieht man eine Absenkung der Geleise. Die Maste der Fahrleitungen sind jeweils in die Mitte der beiden Fahrspuren geneigt. Weiter unten in Richtung der Strasse hat sich infolge der tiefen Erdverschiebung ein Erdhügel parallel zu Bahndamm und Strasse gebildet.Schon seit längerem gelte die Strecke bei Flamatt als unterhaltsintensiv, wie Jean-Louis Scherz, Mediensprecher der SBB, erklärt. Die bisherigen Arbeiten hätten sich jedoch bewährt, sagt er. Das Problem letzte Woche waren Erdrutsche infolge der Unwetter. Da war mit dem Bahnhof Flamatt eine andere Stelle betroffen als jetzt bei der Unterspülung des Bahndamms.Die Schienen und Fahrleitungen seien in der Folge der Rutschung nicht beschädigt, aber verschoben worden, meint Toledano. Der Streckenunterbruch hat auch seine positive Seite: Holzarbeiten am angrenzenden Wald, welche für Oktober geplant waren, können nun vorgezogen werden. «Es wird alles getan, damit man die Gründe für diese Verschiebung findet. Hier wird jeden Tag 24 Stunden gearbeitet» ergänzt Toledano.

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