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Untersuchungen zu Schuss auf der A 1 laufen weiter

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Autor: Nicole Jegerlehner

Freiburg In der Nacht auf den 20. April 2010 verfolgten Freiburger und Waadtländer Polizisten auf der Autobahn A 1 Autodiebe. Die Insassen zweier Fahrzeuge liessen ihre Autos stehen und flüchteten zu Fuss. Ein Auto aber fuhr weiter – mitten in eine Sperre mit einem Nagelgurt im Autobahntunnel Sévaz. Einer der beiden Waadtländer Polizisten im Tunnel schoss sieben Mal auf das fahrende Auto; er traf den 18-jährigen Beifahrer. Dieser verstarb noch im Tunnel (die FN berichteten).

Unterdessen hat Generalstaatsanwalt Fabien Gasser den Fall übernommen. «Er hat die ersten Ermittlungen abgeschlossen», sagt Raphaël Brenta, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft. Die Parteien – der Polizist, der auf das Auto schoss, der Fahrer und der Zwillingsbruder des Toten, der wegen Autodiebstahls festgenommen worden ist – hätten nun Zeit, sich zu äussern.

«Noch viele Fragen offen»

Jean-Pierre Garbade, Anwalt der Familie des verstorbenen Franzosen und seines Zwillingsbruders, ist daran, seine Antwort zu verfassen. «Es sind noch viele Fragen offen», sagt er den FN. So sei immer noch unklar, ob das Auto nun mit einer Geschwindigkeit von 100 oder von 150 Kilometern pro Stunde in den Tunnel gefahren sei. «Und wir wissen nicht, wer beschlossen hat, den Nagelgurt zu legen – ob es der Vorgesetzte oder der Kollege des schiessenden Polizisten war.» Klar sei, dass sich die Freiburger Polizisten über Funk gegen die Sperre ausgesprochen hätten, «wegen der hohen Unfallgefahr». Garbade möchte, dass auch der zweite Polizist, der im Tunnel war, in die Untersuchungen einbezogen wird.

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