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Untertitel: 40 Organisationen spannen zusammen

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Untertitel: 40 Organisationen spannen zusammen

«Eine goldene Regel der Freiwilligenarbeit besteht darin, dass kein Einsatz verweigert wird. Dank der Vernetzung kann eine Organisation, welche die angebotenen Dienste eines Freiwilligen nicht so nutzen kann, ihn einer andern Organisation empfehlen, die seine Fähigkeiten besser ausschöpfen kann.» So umschreibt Salvatore Cruceli, Verantwortlicher bei der Caritas für die Freiwilligenarbeit, das Ziel der Vernetzung. Nach seinen Worten gibt es im Kanton Freiburg rund 40 Organisationen, die mit Freiwilligen arbeiten.

Auf Internet

Es war denn auch die Caritas, welche das Projekt einer Vernetzung aller Freiwilligen-Organisationen des Kantons lanciert hat. Eine Gründungsversammlung ist erst für den nächsten April terminiert. Aber bereits ab heute Montag, 6. Dezember, kann auf der Internetseite www.benevolat-fr.ch die Liste der Organisationen angeschaut werden, welche mit Freiwilligen arbeiten, sowie die Links, um auf ihre eigenen Websites zu gelangen.

Salvatore Cruceli ist der Vertreter Freiburgs in der Westschweizer Vereinigung zur Förderung der Freiwilligenarbeit. An einer dieser Versammlungen musste er feststellen, dass alle andern Westschweizer Kantone ihre Organisationen bereits vernetzt haben, nur Freiburg nicht.

13 Stunden monatlich

«Würde die Freiwilligenarbeit plötzlich eingestellt, so würde die Wirtschaft lahmgelegt», ist Pascale Giron, die gerne solche Arbeit leistet, überzeugt. Sie weist dabei auf Zahlen des Bundesamtes für Statistik hin. Dieses hat im Jahre 2000 festgestellt, dass jeder Freiwillige durchschnittlich 13 Stunden pro Monat unbezahlt arbeitet. «Dies entspricht 248000 Vollzeitstellen oder 19 Milliarden Franken, hätte die Arbeit bezahlt werden müssen. Und diese Zahlen betreffen nur die organisierte Freiwilligenarbeit», betont sie.

Salvatore Cruceli bricht jedoch mit einem Vorurteil: «Die Freiwilligenarbeit ist nicht wirtschaftlich. Es wäre falsch zu glauben, dass man mit solcher Arbeit Einsparungen erzielen kann. Es braucht viel Begleitarbeit, um die Unregelmässigkeit der freiwilligen Einsätze und die Ausbildung auszugleichen», meint er.
Den Vorteil der Freiwilligenarbeit sieht er eher im menschlichen Bereich, vor allem in den dadurch geknüpften Kontakten. «Die von den Freiwilligen ausgeführten Aufgaben sind von erster Güte, denn diese Menschen lieben, was sie machen, und tun es mit viel Herzblut.»

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