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Untertitel: Branchenorganisation «du Gruyère» ehrt

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Untertitel: Branchenorganisation «du Gruyère» ehrt 33 Käsermeister

Diese Auszeichnungen für besondere Qualität wurden erstmals verliehen. Die Beurteilung der 220 der Branchenorganisation angeschlossenen Käsereibetriebe erfolgte in der Zeitspanne vom 1. Mai 1999 bis 30. April 2004. Hiefür mussten zehntausende von Käselaibe beurteilt werden, erklärte Jean-Louis Andrey, der bei der Branchenorganisation für die Qualitätskontrolle zuständig ist.

Laut dem strengen Reglement erhalten nur 15 Prozent der Käsermeister eine Auszeichnung, d.h. je 5 Prozent, Gold, Silber und Bronze. Die Höchstpunktzahl von 19,64 über die fünf Jahre erhielt Pierre-Alain Uldry aus Pont-la-Ville. Eine Goldmedaille ging auch an Walter Reist, Lugnorre (19,36 Punkte). Die Hälfte der ausgezeichneten Käsermeister stammen aus dem Kanton Freiburg. Auch wurden neun Alpkäser für ihre Käsequalität ausgezeichnet.
Ernst Heim, Bösingen, erhielt mit der Punktzahl von 19,19 die Silbermedaille. In seinem Betrieb wurden in der Bemessungsperiode 4,5 Mio. Kilogramm Milch zu 350 Tonnen Käse verarbeitet, was rund 10000 Laiben entspricht. Franz Jungo, Strauss/St. Ursen, erreichte 19,04 Punkte und erhielt eine bronzene Auszeichnung. Im Betrieb wurden in der Bemessungsperiode 9,1 Mio. Kilogramm Milch zu 808 Tonnen Käse, als rund 25000 Laibe, verarbeitet.

An welsche Bezeichnung gewöhnen

Bei seiner Marktanalyse zeigte sich IPG-Direktor Philippe Bardet zuversichtlich. Er glaubt, dass die anfangs Mai in Kraft getretene Produktionsbeschränkung von drei Prozent nicht erhöht werden müsse, sofern sich der Marktverlauf weiterhin positiv entwickle, denn bei den Exporten konnten von Januar bis Oktober leichte Zunahmen verbucht werden. Der Verkauf von vorverpacktem Käse entwickle sich gut. In der Werbung werde der Hauptakzent auf die AOC-Auszeichnung gelegt, führte er aus. Ebenso werde eine einheitliche Produktebezeichnung angestrebt, so dass man sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz an die Bezeichnung «Gruyère» gewöhnen müsse. Die Bezeichnung Greyerzer soll mit Rücksicht auf das Marketing aufgegeben werden.

Was den vorzeitigen Ausstieg aus der Milchkontingentierung angehe, ist eine Zusammenarbeit der Branchenorganisation mit der Plattform Prolait vorgesehen. Die spezifischen Bedingungen, welche an das AOC-Pflichtenheft geknüpft sind, müssten eingehalten werden. Ebenso solle bei der Festlegung der Menge die Qualität berücksichtigt werden, wurde betont.
Schliesslich bedauerte Bardet die erneute Kürzung der Verkäsungszulage um einen Rappen auf 18 Rappen. Einen Angriff auf die Nichtsiloverbotszulage könnte auf keinen Fall hingenommen werden, sagte er. Einzig diese Zulage garantiere die Produktion von Rohmilch für eine dezentralisierte Käseproduktion.

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