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Untertitel: Layla Baraké ist die jüngste Generalrä

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Untertitel: Layla Baraké ist die jüngste Generalrätin der Stadt Freiburg

Autor: Von JEAN-LUCBRÜLHART

Alles fing vor fünf Jahren an. Mit damals 19 Jahren liess sich Layla Baraké von ihrem Vater überzeugen, sich als Kandidatin für den Generalrat Freiburg auf die Liste der CSP setzen zu lassen. Sie wurde zwar nicht gewählt, hatte aber mit 719 Stimmen immerhin das bessere Resultat erzielt als der Vater (651). «Er wusste zuerst nicht, ob er enttäuscht oder stolz sein soll», so Layla Baraké rückblickend. In den vier folgenden Jahren ist nicht nur viel Wasser die Saane runtergelaufen – es kam im Generalrat Freiburg und auch in der CSP zu zahlreichen Mutationen. Layla Baraké, als zehnte nicht Gewählte der Wahlen 2001, hatte prompt die Möglichkeit, im Frühjahr nachzurutschen. Das kam auch für sie überraschend.

In der South Bronx am Kochen

Die in Bürglen wohnhafte Layla Baraké ist keine Vollblut-Politikerin – oder zumindest noch nicht. Ihr Interesse gilt momentan viel mehr dem Reisen. «Diese Erfahrungen helfen mir, andere und neue Ansichten einzubringen», ist die Zweisprachige überzeugt. Letzthin war sie nicht nur für zwei Wochen in Marokko, sondern auch eineinhalb Monate in New York. Dort hat sie in der South Bronx in einem von Franziskanern geleiteten Heim für ehemalige Obdachlose in der Küche mitgeholfen. Der nächste Trip ins Ausland ist schon wieder geplant, denn sie wird die Pater am Weltjugendtag in Köln treffen. «Während der Abwesenheit ist es aber schwierig, die Dossiers im Griff zu haben und zu wissen, was in der Stadt läuft», sagt Baraké.

«Zuerst das Leben erfahren»

Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sei oft das Problem, dass ein politisches Engagement zwischen Beruf, Ausbildung, der Auseinandersetzung mit dem Erwachsenwerden, Hobby oder Reiselust kaum Platz finde. «Die Jugendlichen wollen zuerst das Leben erfahren.» Zwar stellt sie ein Interesse an der Politik fest, das Engagement aber fehlt. «Das hat auch mit der Betroffenheit zu tun. Je näher und konkreter ein Anliegen, umso grösser auch der Einsatz», sagt Baraké, die selbst im Kollegium Vertreterin im Elternverein und gleichzeitig im Schülervorstand war. Ihre Matura hat sie zweisprachig abgeschlossen mit Biologie und Chemie im Hauptfach und Ägyptologie im Nebenfach.

Fotoschule in Vevey

Den Einsitz im Generalrat der Stadt Freiburg beschreibt Baraké als «Eintritt in die Erwachsenen-Welt». Dementsprechend sieht sie sich zurzeit noch in einer Phase des Lernens. Momentan könne sie nicht viel einbringen für die Anliegen der Jugendlichen. «Eigentlich braucht es eine Partei für Jugendliche», ist Layla Baraké überzeugt.

Im Frühjahr 2006 sind Neuwahlen. Ob Layla Baraké die Zeit aufbringt, um ihre politische Karriere fortzu-
setzen, hängt auch bei ihr mit einer Ausbildung zusammen. Im Herbst beginnt sie in Vevey die Fotoschule.

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