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Unterwegs mit «Idée suisse»

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Unterwegs mit «Idée suisse»

Zweiter Tag des bundesrätlichen «Schulreislis» mit Halt im Wistenlach

Glane-, Broye- und Seebezirk waren die Stationen des Bundesrats am zweiten Ausflugstag. Am Nachmittag besuchte Joseph Deiss mit seinen Ratskollegen den Wistenlach.

Von PATRICK HIRSCHI

Dem Syndic von Bas-Vully, Jean-François Chenaux, steht die Aufregung förmlich ins Gesicht geschrieben, als er kurz vor 13 Uhr an der Anlegestelle Sugiez auf die Ankunft des Bundesrats wartet. Ununterbrochen läuft er hastig umher und kramt seine Notizen zur Ansprache aus der Hosentasche, um sie umgehend wieder darin zu verstauen.

Der Staatsrat trifft mit Limousinen ein. Die männlichen Mitglieder der Kantonsregierung haben auf Krawatten verzichtet. «Das war so vereinbart», verrät Pascal Corminboeuf den «Dress code». Auch der Unterwistenlacher Gemeinderat setzt auf «casual», wie es in der Modesprache heisst. Ein Gemeinderatsmitglied kommt sogar in Blue-Jeans, die nackten Füsse in einfachen Sandalen.

Auch während der Schulreise ruft zwischendurch die Pflicht

Um 13.15 Uhr ist es dann soweit. Das Schiff «Idée suisse» kommt von Portalban her angefahren und legt an. Unter dem Applaus von vielleicht zwanzig oder dreissig Schaulustigen betreten die sieben Exekutivmitglieder samt Entourage den Anlegesteg.

«Machen Sie eine Pause, vergessen Siebilaterale Verhandlungen und Eckige Tische», sagt der Syndic in seiner Willkommensrede. Nach ein paar Dankesworten von Joseph Deiss geht es zum Apéro, wo sich die Landesregierung Vully-Kuchen mit Speck und ein gutes Glas Chasselas vom Wistenlach genehmigt.

Der freitägliche Empfang hat mehr offiziellen Charakter als der Zwischenstopp vom Donnerstag im Kollegium St. Michael. Moritz Leuenberger wird umgehend von Neu-Staatsrat Beat Vonlanthen in Beschlag genommen. Und die restlichen Politiker bleiben ebenfalls mehrheitlich unter sich.

Micheline Calmy-Rey sondert sich – das Handy am Ohr – für ein paar Minuten ab. Auch während des «Schulreislis» müssen wichtige Angelegenheiten geregelt werden. «Ich bin es
gewohnt, dass das Handy jederzeit klingelt», sagt die Aussenministerin lächelnd beim Zurückkommen. Sie geniesse den Ausflug, besonders den Kontakt zur Bevölkerung. Die Leute hätten keine Hemmungen gehabt und seien direkt auf sie zugekommen. Auf was für Themen wurde sie denn vom «Fussvolk» angesprochen? «In erster Linie Aussenpolitisches», antwortet sie. Indiskrete Fragen gebe es kaum.
Einzig Joseph Deiss mischt sich auch am Freitag unter die Schaulustigen und wechselt hier und dort ein paar Worte. Nach einer knappen halben Stunde ist der ganze Spuk vorbei. Die Landesregierung begibt sich fürs Mittagessen ins Hotel «Bären». Der Empfang in Sugiez war der einzige Punkt auf dem Freitagsprogramm, zu dem die Presse auch eingeladen war. Am Vormittag besuchte der Bundesrat unter anderem das Museum für Glasmalerei in Romont.

Nach dem Mittagessen stand ein Spaziergang auf dem Mont Vully auf dem Programm, gefolgt von einem Besuch des Römermuseums in Vallon. Später ging es weiter in die Behindertenwerkstatt von Muntelier, und zum abschliessenden Abendessen fand sich der Tross in Murten ein.

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