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Unwetterschäden im Kanton Freiburg

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Untertitel: Provisorische Übersicht der Ereignisse und Schäden

Bei der gestrigen Koordinationsbesprechung mit Vertretern vom Amt für Wald, Wild und Fischerei, Sektion Gewässer des Tiefbauamtes, dem Meliorationsamt sowie dem Bau- und Raumplanungsamt wurden rund 100 Schadenorte erfasst. Diese lassen sich einteilen in Problemstellen, welche entweder durch reine Überschwemmungen, durch Erosion und Übersarungen von Gerinnen und Gewässern oder aber durch Rutschungen entstanden sind.
In den drei Gemeinden Grandvillard (La Tana), Freiburg (Magerau) sowie in Charmey (Überschwemmungen Jaunbach) sind die grössten Schäden zu beklagen. Daneben sind eine Vielzahl von mittleren und kleinen Problemstellen eruiert worden, die oft im Zusammenhang mit spontanen Rutschungen (Hangmuren) stehen. Hier sind verschiedene Gebäude, auch einzelne Wohngebäude sowie alp- und forstwirtschaftliche Infrastrukturen und Weideland betroffen.
Betroffen ist hauptsächlich die Region der Voralpen. Dort sind sämtliche Wildbäche sehr stark angestiegen und es kam zu starken Erosions- und Ablagerungserscheinungen, teilweise begleitet von viel Schwemmholz.
Im Gegensatz zu andern Regionen der Schweiz ist der Kanton Freiburg von den Ereignissen also nicht überrollt worden. Festzuhalten seien aber die Einsätze der Feuerwehr, Polizei und des Forstdienstes sowie die funktionierenden regionalen Organisationsstrukturen, die auch auf örtliche Unternehmer zurückgreifen konnten (z.B. Maschineneinsätze), wird im Communiqué betont.

Achtung vor spontanen Rutschungen

Speziell hingewiesen wird auf die Gefährlichkeit von Hangmuren, die sich ausserhalb des Waldes bemerkbar machen. Nur teilweise abgegangene Rutschmassen können sich bei weiteren Regenfällen rasch aktivieren und abseits gelegene Wege in lebensbedrohlicher Art gefährden.

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