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Unzufriedene «Sympathisanten»

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Untertitel: Seebezirkler Gruppierung kritisiert angestrebte Spitallösung

Autor: Von CORINNE AEBERHARD

In einem mehrseitigen Bericht halten die «Sympathisanten des Spitals des Seebezirks» (eine überparteiliche Gruppe von Personen aus allen Regionen des Seebezirks) fest, dass sie mit dem Vorschlag, welcher die Arbeitsgruppe, in welcher Mitglieder des Staatsrats sowie des Seebezirks vertreten sind, nicht zufrieden sind. Dieser sieht vor, in Merlach künftig ein Kompetenzzentrum für Geriatrie und eine Notfall- sowie eine reduzierte Akutversorgung zu gewährleisten. Geschlossen werden soll die Geburtsabteilung (siehe auch FN vom 12. Juni).

Im Bericht schreiben die «Sympathisanten», welche kürzlich noch eine Umfrage betreffend die Bedürfnisse des Seebezirks durchgeführt haben, weiter, dass das erreichte Resultat im Vergleich zur Situation vom Dezember 2003 «erfreulich ist».
Gleichzeitig mahnen sie, sich nicht täuschen zu lassen. Und sie stellen sich die Frage, was tatsächlich erreicht wurde. Dazu haben sie die Kernaussagen des Vorschlags der Arbeitsgruppe analysiert.

Zu starke Reduktion von Akutbetten

So fürchten sie unter anderem, dass die Reduktion der Akutbetten von 50 auf 20 bis 25 dazu führe, dass Merlach damit nicht überleben könne. Was die geplante limitierte Notfallversorgung anbelangt, so geben sie zu bedenken, dass «ein Akutspital ohne Notfallversorgung rund um die Uhr kein Akutspital ist».

Nicht verstanden wird zudem die geplante Schliessung der Geburtenabteilung. Die «Sympathisanten des Spitals des Seebezirks» weisen dabei nochmals auf die von ihnen durchgeführte Umfrage hin, in welcher sich 92 Prozent für den Erhalt der Geburtshilfe ausgesprochen haben (siehe dazu FN vom 11. Juni).
Für die Gruppe ist klar: «Der Vorschlag erfüllt grundlegende Forderungen der Bevölkerung nicht.» Er sei ein Rückschritt «in wenig erfreuliche Zeiten» und biete «Scheinlösungen».
Die «Sympathisanten» hegen aber noch Hoffnung, da der definitive Entscheid beim Staatsrat liegt. Und sie rufen die Gemeinden des Seebezirks auf, die Resultate der Umfrage als Argumente zu gebrauchen und so den Entscheid «zu Gunsten der Bevölkerung des Seebezirks zu beeinflussen».
Sie schlagen vor, «Merlach als Bollwerk gegen die Abwanderung» zu erhalten. Als Alternative sehen sie den «freien Zugang zu den Spitälern Berns».

Neue Verhandlungen verlangen

Abschliessend rufen sie «die Verantwortungsträger der Gemeinden des Seebezirks auf, die Anliegen der Bevölkerung, wie sie durch die Umfrage vom Mai 2004 in gewaltiger Eindeutigkeit zum Vorschein getreten sind, ernst zu nehmen und sich im Gemeindeverband sowie beim Staatsrat gegen den Vorschlag der Kommission auszusprechen und energisch neue Verhandlungen respektive Entscheide zu verlangen, welche die Interessen der Bevölkerung des Seebezirks in tatsächlicher Hinsicht wahren».

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