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Urs Bärtschi: «Es ergibt keinen Sinn, wenn sich die Vereine gegenseitig aushöhlen»

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Für den Alt-Internationalen Urs Bärtschi, Vater von Patrick (SCB) und Deny Bärtschi (Biel), kam die Entlassung als Chef-Trainer der Elite-Junioren nicht wirklich überraschend: «In solchen Situationen ist die Gefühlslage stets zweischneidig. Einerseits denkte man, dass die Entlassung nicht nötig war. Andererseits weiss man um den Druck, der im Umfeld einer solchen Mannschaft herrscht.» Letztlich sei der Erfolg der wichtigsten Nachwuchsmannschaft Gottérons ausgeblieben und seine Absetzung daher die logische Folge, so Bärtschi. «Ich wusste von Anfang an, dass mit diesem Team nur in den hinteren Regionen der Tabelle mitzuspielen ist.»

Dass es um den Gottéron- Nachwuchs schlecht bestellt ist, bedauert Urs Bärtschi – wie überhaupt die ganze Entwicklung im Junioren-Eishockey: «Das Problem heutzutage ist, dass extrem viele Spieler bereits in jungen Jahren den Club wechseln. Spielten wir gegen den SCB, standen wir sieben Freiburgern gegenüber, die in Bern zu den Besten gehören. Das ganze System funktioniert nicht. Es macht keinen Sinn, wenn sich die Vereine gegenseitig aushöhlen. Das ist schade, die Ausgeglichenheit geht so verloren.»

Für Urs Bärtschi ist weiter der Fakt, dass Gottérons Novizen seit zwei Jahren nicht der höchsten Spielklasse (nur Top statt Elite) angehören, eines der Grundübel. «Die Jungen suchen die Möglichkeit, in der besten Liga zu spielen. Und dann ist es in Freiburg zusätzlich noch so, dass die Nahtstelle zwischen dem Fanionteam und den Junioren schlecht ist. Die Durchlässigkeit, wie sie in anderen Clubs vorhanden ist, fehlt hier. Die Folge davon ist, dass dem Nachwuchs bei Gottéron die Perspektive fehlt und die Jungen an einem anderen Ort bessere Chancen sehen.» fs

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