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Vaduz steigt ab – Sion in der Barrage

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Der FC Vaduz muss nach einer Saison den Rückweg in die Challenge League antreten. Die Vaduzer verlieren in der 36. Runde beim FC Zürich 1:4 und werden in der Rangliste von Sion überholt.

Der FC Zürich wurde zum zweiten Mal innerhalb von zehn Monaten zum Steigbügelhalter im Sittener Kampf gegen den Abstieg. Am Ende der letzten Saison verhinderte das 3:3 des FCZ gegen Thun, dass Sion in die Barrage musste. Nun bedeutete der Sieg der Zürcher gegen Vaduz den vorläufigen Klassenerhalt von Sion. Keine Runde zu spät verliess der FC Sion den letzten Platz, den er seit Ostern und neun Spielen inne gehabt hatte. Nun kann er gegen Thun, den zweiten der Challenge League, in der nächsten Woche in der Barrage den Klassenerhalt doch noch sicher stellen.

Hoarau, der Spätzünder

Dank der Kunde aus Zürich wurde das begeisternde 4:0 der Sittener gegen einen weitgehend blutleeren FC Basel nicht zum Muster ohne Wert. Die Tore von Gaëtan Karlen (9./36.), der zweimal traf, sowie Baltazar (34.) und Guillaume Hoarau (58.) sorgten letztlich sogar für den höchsten Heimsieg seit über drei Jahren und einem 7:2 gegen Thun. Für Hoarau, der von dem Ende März entlassenen Trainer Fabio Grosso meist übergangen worden war, war es das 100. Tor in der Super League. 94 davon erzielte der Franzose für YB, aber alle sechs Treffer für Sion schoss Hoarau in den letzten acht Runden. Der frühere Berner Publikumsliebling ist nun drauf und dran, im Wallis zum Symbol der Rettung zu werden.

1,5 Punkte pro Spiel

Ohnehin kann man sich fragen, was für die Walliser möglich gewesen wäre, wären sie über die ganze Saison so aufgetreten wie in diesen letzten acht Spielen unter Interimstrainer Marco Walker. Da holten sie im Schnitt 1,5 Punkte pro Spiel. Das hätte über die ganze Saison 54 Zähler und Platz 2 bedeutet.

Vaduz mit Einbruch

Im strömenden Zürcher Regen lieferte Vaduz derweil ein Spiegelbild seiner Auftritte nach dem Jahreswechsel ab: Der Underdog der Liga begann die Partie auf seinem Leistungsmaximum und nahm mit dem Führungstreffer Kurs Richtung Barrage, konnte das Level aber nicht halten und wurde von der stärkeren Konkurrenz überholt.

Seiler mit Traumtor

Schon nach 100 Sekunden gelang Vaduz das 1:0. Pius Dorn preschte über rechts nach vorne, spielte flach in den Strafraum zu Matteo Di Giusto, der den Ball direkt verwertete. Vom Verdacht, dass es der FCZ nach dem gesicherten Ligaerhalt nicht mehr mit der nötigen Konsequenz angehen würde, hatte sich das Heimteam bis zur Pause befreit. In der achten Minute köpfelte Antonio Marchesano eine Flanke von Fabian Rohner per Kopf zum Ausgleich ein, in der 35. erzielte Stephan Seiler das 2:1 – mit einem wunderschönen Schuss von ausserhalb des rechten Strafraumecks, auf Pass von Adrian Winter, der später bei seiner Auswechslung mit Applaus vom FCZ verabschiedet wurde.

Dritter Abstieg im fünften Anlauf

Nach dem Zürcher Doppelschlag zum 4:1 durch Benjamin Kololli und Wilfried Gnonto stand der dritte Vaduzer Abstieg im fünften Anlauf in der Super League mit Anbruch der letzten Viertelstunde praktisch fest. Es traf ein, was den Liechtensteinern zu Beginn der Saison prophezeit worden war, was aber vor der letzten Runde trotz nur einem Sieg aus den vorangegangenen sieben Spielen längst nicht klar war. Nur weil Sion gegen Basel zum Abschluss gewann und Vaduz seine Pace in Zürich nicht halten konnte, kam es am Tabellenende noch zum Positionstausch.

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