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Vandalen wüten auf dem Friedhof von Cordast

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Auf dem Friedhof der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde von Cordast haben innerhalb weniger Tage zweimal Vandalen gewütet. Dies schreibt die Kirchgemeinde in einer Mitteilung «Am Dienstagmorgen hat eine Besucherin des Friedhofs die ersten Schäden entdeckt», präzisiert Kirchgemeindepräsidentin Silvia Aegerter auf Anfrage. Offensichtlich geschahen die Sachbeschädigungen in der vorangehenden Nacht. So wurden Kreuze umgeworfen sowie die Laternen auf den Gräbern beschädigt. «Jede einzelne Laterne wurde mit roher Gewalt zerstört», erzählt Silvia Aegerter. Bei den Kreuzen seien vor allem solche betroffen, die kurz nach der Beerdigung als Provisorium aufgestellt werden. Die anderen seien für die Täter wohl zu schwer gewesen: «Diese Kreuze wurden verschoben, so dass sie nun schräg stehen», so Aegerter. In der Nacht auf Freitag sind die Täter offenbar zurückgekehrt. Am Freitagmorgen wurden weitere Schäden entdeckt. So seien die Täter quer auf den Gräbern herumgelaufen. «Im Moment kann ich aber noch nicht abschätzen, was alles in der Nacht auf Freitag auf dem Friedhof beschädigt wurde.» Es ist nicht der erste Fall von Sachbeschädigung: Vor einem Jahr konnte die Kirchgemeinde zwei Schulkinder als Täter eruieren.

Hinweise erwünscht

Bereits am Dienstag hat die Kirchgemeinde die Schäden dokumentiert und Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und Störung des Totenfriedens eingereicht. Mithilfe eines Flugblattes hofft die Kirchgemeinde zudem auf Hinweise aus der Bevölkerung. «Aufgrund der Fussspuren im Schnee gehen wir davon aus, dass Schulkinder für die Beschädigungen verantwortlich sind.» Genaues wisse die Kirchgemeinde zwar noch nicht. «Aber wir haben Anhaltspunkte, denen wir nachgehen können.»

Kinder wegweisen

Der Kirchgemeinderat bittet die Nachbarn des Friedhofs um erhöhte Aufmerksamkeit. «Wenn Kinder auf dem Friedhof gesehen werden, sollen diese weggewiesen werden», sagt Aegerter. Denn Kinder hätten alleine auf dem Friedhof grundsätzlich nichts verloren. Über weitergehende Massnahmen wird der Kirchgemeinderat an seiner nächsten Sitzung beraten.

Der finanzielle Schaden halte sich zwar in Grenzen, so Aegerter. Gravierender sei die Störung des Totenfriedens sowie der Ärger für die Angehörigen, die wieder neue Laternen kaufen müssten. Für sie ist klar: «Die Täter haben vor nichts und niemandem Respekt.»

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