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Verbessertes Rechnungsergebnis 2022

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Die laufende Rechnung des vergangenen Jahres der Gemeinde Courtepin schliesst gegenüber dem Budget mit einem um 3,6 Millionen Franken verbesserten Ergebnis ab. Die Statutenänderung OS Saane-Land und Haut-Lac hat der Generalrat an seiner Versammlung abgelehnt.

An der Generalratssitzung von Mittwoch präsentierte Courtepins Finanzchef und Vize-Ammann Eric Vonlanthen ein stark verbessertes Ergebnis für das Jahr 2022. Die laufende Rechnung weist Aufwendungen von 21,311 und Erträge von 25,363 Millionen Franken aus. Der Ertragsüberschuss von 4,052 Millionen Franken fiel gegenüber den budgetierten 3,674 Millionen Franken um 387’769 Franken besser aus.

Eric Vonlanthen zeigte auf, dass das verbesserte Resultat wegen höherer Steuereinnahmen zustande gekommen ist. Die Gemeinde hat rund 1 Million Franken auf Einkommen der natürlichen Personen generiert. Es betrifft dies vor allem das Covid-Jahr 2020, in dem die ausserordentlichen Rückstellungen in etwa dieser Höhe grösstenteils nicht verwendet wurden. Zusätzliche Steuereinnahmen gab es auf Einkommen von juristischen Personen und auf Kapitalleistungen. Zudem ist laut Gemeinderat Vonlanthen der gebundene Aufwand tiefer als budgetiert ausgefallen, weil dieser im Zusammenhang mit der Sanierung der Pensionskasse des Staates Freiburg zu hoch berücksichtigt worden war. Auch hat Courtepin Einsparungen in verschiedenen Sektoren realisiert.

Die Investitionsrechnung 2022 weist einen ausgeglichenen Betrag in der Höhe von 5,410 Millionen Franken aus. Mit der Pro-Kopf-Verschuldung von 1854 Franken wird ein mittlerer Wert ausgewiesen. Die Nettoverschuldung der Gemeinde beträgt 58,29 Prozent, was ein gutes Resultat darstellt.

Der Präsident der Finanzkommission, Stephan Renz (Pour notre commune), sagte: «Die Finanzkommission nimmt dieses ausgezeichnete Ergebnis zur Kenntnis, mit dem die sehr gute finanzielle Gesundheit unserer Gemeinde noch deutlich gestärkt werden kann.» Das per Ende des Jahres 2022 ausgewiesene Eigenkapital von über 20 Millionen Franken und die Reserven von rund 18 Millionen Franken geben dem Gemeinderat und dem Generalrat laut Renz einen echten Handlungsspielraum für die nächsten Jahre.

Handlungsspielraum für Investitionen

Finanzchef Eric Vonlanthen präsentierte auch den Finanzplan 2023 bis 2031. Er bat die Generalrätinnen und Generalräte, die Investitionen in die Kategorien unaufschiebbar, wichtig und dringend sowie wichtig und wünschbar zu unterteilen.

Bis in das Jahr 2031 sieht der Finanzplan Investitionen von knapp 61 Millionen Franken vor. Dieser Betrag sei gegenüber den Vorjahren etwas kleiner. An Gemeindeversammlungen bereits genehmigt wurde ein Betrag von rund 8 Millionen Franken. «Etwa 53 Millionen Franken entsprechen den geplanten Investitionen zwischen 2024 und 2031. Davon sind etwa 16,5 Millionen Franken für das Projekt «Ferme Michel», ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde, reserviert», so Eric Vonlanthen. Der Gesamtinvestitionsplan berücksichtigt aber auch alle bereits beschlossenen sowie alle Investitionen, die von den Mitgliedern des Gemeinderats für die nächsten neun Jahre beantragt wurden.

Statutenänderungen abgelehnt

Einstimmig lehnten die Generalrätinnen und Generalräte den Antrag des Gemeinderates zu den von Gemeinderätin Marianne Brantschen Scherrer präsentierten Statutenänderungen des OS-Verbandes Saane-Land und Haut-Lac ab. Sie folgten damit der Finanzkommission.

Positiv stand Letztere zwar der Erhöhung des Direktionskomitees von 12 auf 13 Mitgliedern gegenüber, wobei der Gemeinde Givisiez ein Sitz gewährt wird. Diese ist auch die zukünftige Standortgemeinde der neuen Orientierungsschule. Die Erhöhung der Verschuldungsgrenze von 100 auf 120 Millionen Franken war auch kein Hindernis.

Doch die Änderung des Verteilschlüssels stiess auf ein negatives Echo. Die Finanzkommission hielt fest, dass die Mehrbelastung für die Gemeinde Courtepin zwar tragbar gewesen wäre. Unter dem Gesichtspunkt der Gerechtigkeit und der Solidarität innerhalb der Gemeinden sei diese Änderung jedoch sehr fragwürdig, so der Sprecher der Finanzkommission. Da die vorgeschlagenen Änderungen nicht voneinander getrennt werden konnten, lehnten die Finanzkommission und schliesslich auch der Generalrat die Statutenänderungen ab. tb

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