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Verbindung der A 1 mit der A 5

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Kantone Freiburg, Bern und Neuenburg haben unterschiedliche Auffassungen

Autor: Von ARTHUR ZURKINDEN

Die Freiburger Regierung wird dem Grossen Rat innert Jahresfrist einen Bericht zur Verkehrs- und Strassenplanung im Seebezirk unterbreiten. Der Grosse Rat hat am Mittwoch ein entsprechendes Postulat der Kerzerser Grossräte Ernst Maeder (FDP) und Ueli Johner-Etter (SVP) mit 89 zu 1 Stimme überwiesen.

Welche Variante?

In diesem Bericht wird sich der Staatsrat auch über die Wahl des Trassees für die H 10 (Verbindung der A 1 mit der A 5) äussern. Für diese Verbindung werden heute zwei Varianten in Betracht gezogen: Bei der ersten Variante würde der Rüeblikreisel bei Ins mittels einer neuen Umfahrungsstrasse mit Kerzers verbunden. Bei der andern würde die Moosstrasse nach Löwenberg ausgebaut. Dabei müsste der Bahnübergang von Champ-Raclé mittels einer direkten Verbindung von der Moosstrasse zum Halbanschluss der A 1 in Löwenberg aufgehoben werden.Baudirektor Beat Vonlanthen liess gestern verlauten, dass der Staatsrat die erste Variante vorzieht. Er möchte also die Umfahrungsstrasse von Gampelen und Ins via Müntschemier nach Kerzers weiterziehen. Er verheimlichte aber nicht, dass die Kantone Bern und Neuenburg sich eher für den Ausbau der Moosstrasse aussprechen. Bern habe verlauten lassen, dass eine Umfahrung von Müntschemier erst für die nächste Generation geplant sei. Er will nun die Diskussionen mit den Baudirektoren der Kantone Bern und Neuenburg weiterführen, um die Variantenfrage zu klären.Beat Vonlanthen rief in Erinnerung, dass die Verbindung der A 1 mit der A 5 (Anschluss Zihl) ins Grundnetz der Bundesstrassen aufgenommen wird, womit die Kosten für den Bau und Unterhalt der Strasse vollständig vom Bund getragen werden. Es sei aber an den Kantonen Bern, Neuenburg und Freiburg, sich für eine der beiden Varianten zu entscheiden.Laut Freiburger Baudirektor weist der Viadukt von Kerzers einige Baumängel auf. Eine Sanierung müsse kurzfristig angegangen werden.Nach Worten von Beat Vonlanthen ist der Staatsrat bereit, in seinem Bericht die gesamten Verkehrsprobleme des Seebezirks zu studieren und dabei auch den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr (Radwege) einzubeziehen, wie dies von verschiedenen Grossräten verlangt wurde.Ueli Johner-Etter gab zu bedenken, dass der Kanton Freiburg schon seit 30 Jahren im Besitze eines Trassees für eine Umfahrung von Kerzers sei, bisher aber nichts geschehen sei. Deshalb forderte er, dass die Umfahrung von Kerzers ebenfalls in die Planung aufgenommen werde.

Eine Feuerwehrübung

Nach seinen Worten hat der Kanton Bern im Hinblick auf die Expo in einer Feuerwehrübung eine Umfahrungsstrasse von Zihl bis nach Ins gebaut mit der Folge, dass nun der Transitverkehr über die Moosstrasse nach Löwenberg geleitet werde. Der Verkehr habe deshalb auf dieser Strasse um 85 Prozent zugenommen. «Es ist höchste Zeit, zu unseren Interessen zu schauen», meinte er.CVP-Sprecher Hans Stocker bewunderte als Murtner die Geduld der Kerzerser Bevölkerung. Er betrachtete die Begehren der Region Kerzers als dringend. Dabei wies er darauf hin, dass 74 Prozent der Stimmenden des Seebezirks am 24. September Ja zur Poyabrücke gesagt haben. Deshalb hoffte er, dass sich die andern Bezirke nun auch solidarisch mit dem Seebezirk zeigen.Laut SVP-Sprecher Heinrich Heiter hat der Kanton Bern den Bau der Umfahrungsstrasse von Gampelen und Ins auf halber Strecke beendet, dies aber mit Unterstützung der Freiburger Behörden. Nach seinen Worten befürwortete Freiburg damals die Variante Löwenberg, um Freiburg besser mit Neuenburg zu verbinden. Auch er ersuchte den Staatsrat, alle Verkehrsprobleme des Seebezirks in seinem Bericht aufzunehmen.

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