Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Verdienter Heimsieg für den FC Tafers

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Bei erstaunlich guten Platzbedingungen empfing Tafers den FC Überstorf. Bereits vor dem Spiel wusste man um die Brisanz dieser Partie; während der Aufsteiger aus Tafers unter dem Strich platziert ist und auf die drei Punkte angewiesen war, weilt der FC Überstorf im sicheren Mittelfeld der 2. Liga – zudem haben die Unterländer noch ein weiteres Spiel gegen den FC Estavayer-le-Lac nachzuholen.

Tafers-Trainer Norbert Aerschmann wies darauf hin, dass man sich im Defensivbereich und bei den Standardsituationen stark verbessern müsse, wolle man gegen Überstorf den zweiten Saisonsieg feiern. «Ich bin mit der Vorrunde meiner Mannschaft im Grossen und Ganzen zufrieden. Obwohl wir unter dem Strich klassiert sind, haben wir gute Spiele gezeigt und bewiesen, dass das Potenzial zum Ligaerhalt vorhanden wäre. Einzig bei den Standardsituationen müssen wir noch organisierter und intelligenter handeln, damit wir weniger Tore erhalten.» Sein Antipode Stefan Brülhart hingegen haderte ein bisschen mit den Schiedsrichtern und sah sich in gewissen Spielen benachteiligt: «Wir haben eine gute Vorrunde gezeigt. Ich finde es schade, dass wir in zwei Partien ganz klar vom Schiedsrichter benachteiligt wurden und die Spiele daraufhin verloren haben. Nun gilt es, die zwei Nachholspiele zu absolvieren und zu versuchen, schnellstmöglich sich im Mittelfeld zu etablieren, damit wir nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben.»

Ereignislose erste Halbzeit

Der Beginn der Partie war sehr verhalten. Beide Teams fokussierten sich auf das Defensivverhalten und versuchten, unnötige Ballverluste zu vermeiden. Das Heimteam war spielbestimmend, schaffte es aber nicht, gute Chancen zu kreieren. Nach einer Viertelstunde schickte Matthias Aebischer einen ersten Gruss in Richtung Gert-Jan Haymoz, der Schuss war jedoch zu harmlos. In der 20. Minute entwischte Sturmtank Gilbert Brobbey der Defensive der Taferser und passte quer vor das Tor; Captain Kevin Portmann verzog aber völlig frei stehend und verfehlte das Tor knapp. Das Heimteam hatte dann kurz vor der Pause die erste nennenswerte Aktion: Durim Seipi passte auf den mitgelaufenen Fabio Fürst, dieser schaffte es jedoch nicht, das Leder am gut reagierenden Gästehüter vorbeizuschlenzen.

Das Heimteam erschien motivierter und mit mehr Siegeswillen aus der Kabine und konnte dies zur Freude der Zuschauer auf dem Spielfeld umsetzen, obwohl die erste Chance wiederum der Gast hatte. Brobbey scheiterte aber an Haymoz (58.). Eine Viertelstunde vor Schluss hatte Aussenverteidiger Alexander Cattilaz einen Energieanfall: Er schnappte sich das Leder und reüssiert nach einem Doppelpass mit Seipi eiskalt zur viel umjubelten 1:0-Führung. Nun merkte man, dass Tafers gewillt war, den Sieg ins Trockene zur bringen: Man kämpfte im Lager des Heimteams und war aggressiv am Gegner dran. Überstorf hatte mit der ruppigen Gangart des Aufsteigers Mühe und kam – mit Ausnahme einer hitzigen Penaltyszene (83.)–zu keiner Chance mehr. Der Treffer von Seipi in der Nachspielzeit sicherte dann Tafers definitiv die drei Punkte. Besonders zu gefallen wusste beim Heimteam die kämpferische Leistung sowie das Defensivverhalten, das bei diesem Spiel entscheidend war.

Telegramm

Tafers – Überstorf 2:0 (0:0)

200 Zuschauer. SR: Jacquet.Tore:75. Cattilaz 1:0. 93. Seipi 2:0.

Tafers:Haymoz; Cattilaz, Schwartz, Jungo, Zahno; Bertschy (58. Gauch), Waeber, Stöckli, Spycher (77. Baldegger); Seipi, Fürst (79. Okolic).

Überstorf:Aebischer: P. Schmutz, Murri, D. Schmutz, Hagi (82. von Niederhäusern); Aebischer (63. Marc Riedo), Perler, Portmann, Spicher; Brobbey (72. Mast), Jungo.

Bemerkung:90. Minute Platzverweis gegen von Niederhäusern (Notbremse).

Meistgelesen

Mehr zum Thema