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Verein für Hilfsdienste mit neuer Geschäftsführung

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51‘650 Stunden haben Mitarbeitende des Vereins zur Vermittlung von Hilfsdiensten letztes Jahr bei 25‘650 Einsätzen geleistet. Die Initiantin gibt die Verantwortung nun ab.

Susanne Lottaz hat vor wenigen Tagen ein wichtiges Kapitel ihres Lebens abgeschlossen. Sie gab die Verantwortung für den Verein zur Vermittlung von Hilfsdiensten ab. Das Angebot hatte sie vor 23 Jahren zusammen mit zwei gleichgesinnten Frauen ins Leben gerufen. Bis heute hat sie viel Arbeit und Herzblut in den Dienst gesteckt.

Vor vier Jahren machte sich Susanne Lottaz Gedanken darüber, wie es weitergeht mit dem Verein, wenn sie das Pensionsalter erreicht. Mit der Caritas Freiburg fand sie einen Partner, der von der Gesinnung her passte und der bereit war, ihr Konzept nicht nur weiterzutragen, sondern auch weiterzuentwickeln (die FN berichteten).

Menschen für Menschen

Zur Kundschaft des Vereins gehören kranke, gebrechliche, behinderte oder auf andere Weise auf Hilfe angewiesene Menschen jeden Alters. Der Verein vermittelt ihnen rüstige Pensionierte, Menschen ohne Arbeitsstelle oder solche, die auf der Suche nach einem Zwischenverdienst sind: IV-Rentner, Sozialbezüger, Hausfrauen und -männer, Bäuerinnen im Winterhalbjahr und Jugendliche, die im sozialen Bereich Dienste leisten wollen. Sie leisten Einsätze in Haushalt, im Garten, in der Begleitung und als Fahrdienst. Mittlerweile ist der Verein im Sense- und Seebezirk sowie in der Romandie aktiv.

An der kürzlich stattgefundenen Generalversammlung wurde Susanne Lottaz verabschiedet. Patrick Mayor, Präsident der Caritas Freiburg, würdigte dabei ihren unermüdlichen Einsatz, der oft rund um die Uhr ging. «Mein Motto war es stets, Lösungen zu suchen und zu finden», fasst Susanne Lottaz ihre Tätigkeit zusammen.

Von Schmitten nach Freiburg

Ihr letztes Jahr als Geschäftsführerin beim Verein war geprägt von vielen personellen Veränderungen. Die Geschäftsstelle, die bis anhin bei Susanne Lottaz in Schmitten untergebracht war, ist seit April in der Rue des Pilettes in Freiburg ansässig. Das Team wurde verstärkt. Lottaz zeigte sich in ihrem letzten Jahresbericht gespannt, wie all die vielen neuen Talente und Fähigkeiten dazu beitragen, dass der Verein seine Ziele erreichen kann. «Es ist grossartig zu sehen, wie das Team wächst und sich weiterentwickelt, um den Bedürfnissen der Gemeinschaft gerecht zu werden», sagt sie.

Ihre Nachfolge in der Geschäftsleitung hat Brigitta Meyer Weibel angetreten. Sie ist Hauswirtschaftslehrerin und war lange im bäuerlich-hauswirtschaftlichen Umfeld und in der Privatwirtschaft tätig. Jetzt habe sie sich noch einmal neu ausrichten wollen, erklärte sie. Ihr Ziel sei es, die Philosophie des Vereins zur Vermittlung von Hilfsdiensten weiterzutragen, zu festigen und auszubauen.

Vor allem Einsätze im Haushalt

Die Dienste des Vereins sind gefragt. Am meisten angefragt wird er für Einsätze im Haushalt. Immer häufiger gehen auch Anfragen ein, für Hilfe suchende Menschen Fahrdienste zu übernehmen. Weitere Einsatzgebiete sind Gartenarbeit, Nachtwache und Begleitung.

In Zahlen ausgedrückt betreuten die Mitarbeitenden 2023 durchschnittlich pro Monat 365 Kundinnen und Kunden. Rund 230 Helfende waren dafür im Schnitt im Einsatz. Sie leisteten 51‘650 Arbeitsstunden, absolvierten dabei 25‘650 Einsätze und legten dafür knapp 300‘000 Kilometer zurück.

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