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Verein möchte dem Schlachtpanorama in Murten ein neues Zuhause bieten

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Autor: Marc Kipfer

In Jean Nouvels Monolith auf der Murtner Expo-Arteplage bewunderten viele Menschen das imposante Panorama des Historienmalers Louis Braun aus dem Jahr 1894. Eine Stiftung unter der Führung von Murtens Stadtpräsidentin Christiane Feldmann verwaltet das Kunstwerk zurzeit. Ende Juni verkündete die Stiftung zusammen mit Pro Patria und dem Historischen Museum Bern, für das Schlachtpanorama solle neben dem Historischen Museum in Bern ein Pavillon gebaut werden (FN vom 30. Juni). In Murten lebt derweil die Hoffnung weiter, das Werk auf eigenem Grund dauerhaft ausstellen zu können. Der Verein Standortentwicklung Murtenseeregion präsentierte gestern Mittwoch ein Projekt, das genau dies beabsichtigt.

Ein Gebäude, viele Lösungen

Im «Panoramapark», einem neu zu erstellenden Gebäude, für das der Verein das Gebiet des heutigen Viehmarkt-Parkplatzes vor der Murtner Altstadt am geeignetsten findet, soll das Schlachtpanorama in einem zylinderförmigen Raum von 34 Metern Durchmesser den Besuchern zugänglich gemacht werden. Zudem soll der Panoramapark gemäss dem Verein im Idealfall mehrere anstehende Probleme der Stadt Murten auf einen Schlag lösen.

Zur Lösung des Parkplatzproblems in Murten schlägt der Verein vor, unter dem Panoramapark ein Parking zu bauen. Auch das Museum Murten, dessen heutigen Standort in der alten Stadtmühle die Vereinsvertreter für ungeeignet halten, könnte in den Panoramapark integriert werden. So auch das Büro von Murten Tourismus sowie die Stadtbibliothek, die aus allen Nähten platzt und in absehbarer Zeit hohe Investitionen verlangt.

Noch kein Sponsor in Sicht

Das Projekt «Panoramapark» würde gemäss dem am Mittwoch präsentierten Businessplan Investitionen von rund 23 Millionen Franken nötig machen. Ohne das Parking würden noch 15 Millionen Franken anfallen. Vereinspräsident Andreas Fink ist ambitioniert, auch wenn bisher die Sponsoren noch nicht in Sicht sind. Noch dieses Jahr erwartet er einen Grundsatzentscheid von Seiten der Stiftung, ob Murten entgegen der bereits kommunizierten Pläne doch noch als Standort für das Schlachtpanorama in Frage kommt.

«Interessant, aber …»

Stadtpräsidentin Christiane Feldmann bezeichnet das Projekt auf Anfrage als «interessant». Jedoch seien viele Fragen ungeklärt. Der Gemeinderat thematisiere das Projekt in einer der nächsten Sitzungen. «Wir werden es auch mit den Promotoren diskutieren», kündigt Feldmann an. Aus Sicht des Stiftungsrates, den Feldmann präsidiert, geniesst eine Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum Bern nach wie vor Priorität: «Dies war der erste Partner, mit dem sich eine Zusammenarbeit konkretisiert hat», so Feldmann. Die Beteiligten hätten bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet.

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