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Verein Sensler Harscht gegründet

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Emil Aeby wurde zum ersten Präsidenten gewählt

An der Gründungsversammlung waren 46 interessierte Personen anwesend: einige höhere Offiziere, ehemalige Kommandanten, ehemalige Schweizergardisten mit dem Kommandanten Roland Buchs sowie als Pate der Verein der Artilleristen und Trainsoldaten. Der Verein bezweckt die Pflege und die Erhaltung der traditionellen Werte der heimatlichen Soldaten des 15. und 16. Jahrhunderts. Der Sensler Harscht soll dabei das deutschsprachige Pendant zu den bereits wohl bekannten «Contingent des Grenadiers» und «Carré Noir et Blanc» darstellen. Mit dem Sensler Harscht möchten sich die alten Kameraden in der heutigen schnelllebigen Zeit auf alte Werte besinnen, die auch heute noch ihre Gültigkeit haben: der Sinn zur Einheit und zur Öffnung, der Wille zur Verständigung, die gegenseitige Rücksichtnahme, der Wille, aufeinander zuzugehen.

Oberamtmann Marius Zosso, Vize-Oberamtmann Robert Sturny sowie André Blanchard, Ammann von Düdingen, waren als Vertreter der Behörden anwesend.
Emil Aeby gab als Einführung einen historischen Rückblick, er ging dabei in die Geschichte bis 1406 zurück, als die Stadt Freiburg und die ländliche Umgebung noch in vier geografische Teile, sogenannte Panner, eingeteilt waren. Erstes Ziel des Vereins ist die Bildung einer Gruppe von sechs Grenadieren, später soll ein Kontingent von 20 Grenadieren mit Tambouren entstehen. Beim Empfang der Zentralfahne für das Eidgenössische Musikfest 2001 in Freiburg ist der erste Auftritt des Sensler Harschts vorgesehen. Mit anderen Auftritten will der Verein das öffentliche und folkloristische Leben im Sense- und Seebezirk bereichern. Zum ersten Kommandanten wurde Josef Brülhart, Düdingen, gewählt. Er ist beim Sicherheitsdienst der Uno in Genf. Erster Präsident wurde Emil Aeby, Freiburg. Der Vorstand besteht im Übrigen aus Bruno Fischer, Freiburg (Fähnrich), Bruno Fasel, Schmitten, Roland Tschäppät, Freiburg, Marc Jungo, Schmitten, René Siffert, Tafers, Urs Ehrsam, Freiburg, und René Burki, Cordast.
Oberamtmann Marius Zosso und Ammann André Blanchard gratulierten den Initianten für ihre Bemühungen, sei doch jeder Verein eine Bereicherung für die Gesellschaft. Marius Zosso wunderte sich, dass keine Frauen dabei sind. Das kann sich noch ändern, war die Antwort. Vorläufig ist es noch eine Männergesellschaft, mit Sitz in Düdingen. Der Senslerbueb aus dem Wappen des Bezirks war Vorbild für die Schaffung der Uniformen.

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