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Vereinbarung der Expo-Städte

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Vereinbarung der Expo-Städte

Christiane Feldmann ist erste Präsidentin der «Konferenz vom 15. Mai»

Murten, Biel, Neuenburg und Yverdon haben die Vereinbarung für eine Zusammenarbeit nach der Expo-Zeit unterzeichnet. Für die ersten zwei Jahre übernimmt Murten den Vorsitz.

Von PATRICK HIRSCHI

Genau ein Jahr nach der Eröffnung der Expo.02 wurde für die Kooperation der vier Expo-Städte am Donnerstag in Biel ein wichtiger Schritt unternommen. Die Exekutivvertreter von Murten, Biel, Neuenburg und Yverdon haben auf dem Solarboot «MobiCat» die Vereinbarung über die Zusammenarbeit der Expo.02-Städte für das Drei-Seen-Land unterschrieben.

Stärkung von Identität
und Erscheinungsbild

Die so genannte «Konferenz vom 15. Mai» dient als Plattform für die Zusammenarbeit zwischen den Exekutivräten der vier Städte. Ziel ist eine Stärkung der inneren Identität sowie des äusseren Erscheinungsbildes des Drei-Seen-Landes.

Ein Aktionsprogramm, das aus verschiedenen Projekten besteht, wird lanciert. Jedes Projekt verfügt über eine unabhängige Organisation, wobei die Leitung jeweils durch eine der vier Städte erfolgt.
Abwechselnd übernimmt jede Stadt den Vorsitz der Konferenz für jeweils zwei Jahre. In dieser Zeit hat die Stadt Aufgaben wie die Koordination der Projekte und die Vertretung der Konferenz nach aussen. Murten übernimmt diesen Vorsitz für die nächsten zwei Jahre – somit ist Stadtpräsidentin Christiane Feldmann die erste Präsidentin der «Konferenz vom 15. Mai».

Murten wird wieder «Uhrenstadt»

An der Medienorientierung präsentierten die Vertreter der Expo-Städte das Aktionsprogramm. Unter dem Titel «Festilacs» ist ein jährliches Festival mit verschiedensten Kultur- und Unterhaltungsangeboten geplant. Dabei will man bestehende Veranstaltungen nach Möglichkeit mit einbeziehen. Im Sommer 2004 soll ein solcher Event ein erstes Mal über die Bühne gehen.

Das Projekt «Touristische Produkte vom Drei-Seen-Land» will den durch die Expo geläufig gewordenen Begriff mit Inhalten füllen. Vorgesehen ist ein Drei-Seen-Pass sowie eine touristische Gästekarte, die Ermässigungen für die Bereiche Kultur, Medien oder Transportmittel vorsehen. Das Produkt «Drei-Seen-Land» soll in das bereits bestehende Label «Watch Valley» eingebettet werden. Biel, Yverdon und Neuenburg sind im «Watch Valley» bereits integriert, Murten möchte nun ebenfalls beitreten.
Ziemlich genaue Vorstellungen hat man bereits beim Projekt «Schulaustausch». Dieser soll vorerst auf Primar- und Sekundarschulbasis stattfinden. Aktivitäten sind aber nicht nur auf der Ebene der Schüler vorgesehen – auch Lehrkräfte und selbst Schulleitungen sollen ihre Erfahrungen austauschen können. Bereits in einem Jahr soll es losgehen.

Erst am Anfang der Projektierungsphase steht das Vorhaben «Kulturlandschaft». Es will die reiche Geschichte des «Drei-Seen-Landes» aufarbeiten und sichtbar machen. Dies dient der Identifikationsförderung innerhalb der Region.

Ohne Geld wird es nicht gehen

Biels Stadtpräsident Hans Stöckli stellte fest, dass mit dem Unterzeichnen dieser Vereinbarung erstmals eine Zusammenarbeit zwischen den Städten zustande kommt. Selbst während der Expo gab es diese Zusammenarbeit im eigentlichen Sinne nicht, da die Landesaustellung selber die Vernetzung vorgenommen hatte. «Jede der vier Städte war auf sich gestellt», fügte Stöckli hinzu.

Christian Cappis, Generalsekretär vom «Espace Mittelland», beglückwünschte die vier Städte zu ihrem Entscheid. Er ermahnte sie aber, dass für die Projektumsetzung auch finanzielle Ressourcen notwendig sein würden.

Die Vereinbarung sieht vor, dass eine Stadt nicht zur finanziellen Beteiligung gezwungen werden kann, wenn sie ein bestimmtes Projekt nicht unterstützen will. Somit bleibt stets ein Hintertürchen offen.

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