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«Vereine – Ein Rückgrat für die Gesellschaft»

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Jubla, Musikgesellschaft, Turnverein, Cäcilienchor, Fussballklub und viele mehr. Allein in Tafers gibt es bei 2666 Einwohnern 39 Vereine. Allgemein zeichnet sich der Sensebezirk durch ein reges Vereinsleben aus. Wer von uns ist nicht mindestens in einem Verein aktiv mit dabei oder sogar im Vorstand tätig?

Fünfte Arena

Bereits zum fünften Mal organisierte die KAB Tafers das Kreativforum rund um die Freizeitgestaltung – die Tafers-Arena. Zum Thema «Vereine im 21. Jahrhundert» diskutierten gestern im Restaurant St. Martin Vertreterinnen und Vertreter der Musikgesellschaft Tafers, der Jubla Tafers, des dorfeigenen Fussballklubs, des Turnvereins und der Gemeinde. Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Christian Schmutz.Gleich zu Beginn der Diskussion betonte die Gemeinderätin Astrid Abrecht, dass Vereine ein Rückgrat für die Gesellschaft und somit auch für die Gemeinde Tafers seien. Sie habe in letzter Zeit jedoch oft die Erfahrung gemacht, dass das Hobby heutzutage schnell einmal gewechselt werde. Margrit Dubi, Co-Präsidentin des Turnvereins Tafers, konnte dies bestätigen: «Ich vermisse die Beständigkeit, vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Es ist schade, wenn ein Kind nach einem Jahr schon den Verein verlässt», sagte sie.Die Jubla kriegt dieses Problem nicht zu spüren. «Im Lager sieht man jedes Jahr wieder die gleichen Gesichter. Und wer bis zum Schluss bei uns mit dabei ist, übernimmt meist auch den Leiterposten», betonte Janine Waeber, Scharleiterin der Jubla Tafers, die über 150 Mitglieder zählt.

Wer hilft freiwillig?

Vereine bilden Freundschaften, wecken Emotionen und fördern auch die Integration in einem Dorf. Nur wird es heute immer schwieriger, Leute zu finden, die sich in einem Verein engagieren, also Freiwilligenarbeit leisten. Ob denn dieser freiwillige Einsatz heutzutage überhaupt noch geschätzt werde, wollte der Moderator Christian Schmutz von den Vereinsvertretern wissen. «Ich denke schon, dass unsere Arbeit Anerkennung erntet. Vor allem dann, wenn auch ausserhalb des Meisterschaftsbetriebes etwas geboten wird», antwortete Edy Hertli, Präsident des FC Tafers. Auch Daniel Fasel, Lagerleiter der Jubla Tafers, betonte, dass er viel Wertschätzung spüre. Sei es von den Kindern und Jugendlichen oder von den Eltern, die froh seien, dass die Jubla ihnen die Kinder für zwei Wochen abnehme. «Man kann gar nicht dankbar genug sein für all die Freiwilligenarbeit, die geleistet wird», erwähnte Abrecht und liess vorausblicken, dass die Gemeinde im nächsten Jahr einen Aktionstag organisieren werde, um allen für ihre freiwilligen Einsätze zu danken.

Prioritäten setzen

Zu viele Vereine in einer Gemeinde können auch zu einem Problem werden. Wo geht man denn nun hin, wenn man am gleichen Abend am Musikkonzert und am Fussballmatch präsent sein sollte? «Es ist kein Gegeneinander oder ein Konkurrenzdenken zwischen den Vereinen. Trotzdem wird es zu einem Problem, wenn einer unserer Musikanten beispielsweise auch in der 1. Mannschaft des FC Tafers spielt. Dann muss er Prioritäten setzen», so der Präsident der Musikgesellschaft Tafers, Marc Blanchard. Sein Verein zählt heute 47 Aktivmitglieder. «Schon fast ein jeder war einmal im Vorstand», sagte er.Auch beim Thema Integration können Vereine viel bewirken. «Als ich nach Tafers zog, konnte ich durch den Turnverein viele Freundschaften knüpfen», betonte Monika Waeber, Co-Präsidentin des Turnvereins.In einem Punkt waren sich die Diskutierenden einig. Damit die Vereine auch in 50 Jahren noch bestehen können, gibt es nur eines: Nachwuchsförderung, Visionen und eine grosse Begeisterung für das Engagement im eigenen Verein.

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