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Vereinte Linke für die Herbstwahlen

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Dank Listenverbindung drei Sitze im Nationalrat erobern

Autor: Von ARTHUR ZURKINDEN

Bereits zum dritten Mal kommt es zu einem Schulterschluss zwischen den linken und Mitte-links-Parteien sowie der Freien Liste. «Mit vereinten Kräften wollen wir die drei Sitze im Nationalrat behalten», betonte SP-Präsidentin Solange Berset am Freitag anlässlich einer Medienkonferenz. Sollte die SVP diesmal einen zweiten Sitz machen, steht ihrer Ansicht nach aber kein linker Sitz in Gefahr, sondern einer der CVP oder dann jener der FDP. Diese Listenverbindung – eine Unterverbindung gibt es auch zwischen der CSP, der EVP und der Freien Liste sowie zwischen der SP und der JUSO und den Grünen und Jungen Grünen – soll auch im Herbst 2007 einen Erfolg garantieren, zumal die linken Freiburger Parlamentarier in Bern eine sehr gute Bilanz ausweisen können, wie Solange Berset sagte.

Einigkeit in fünf zentralen Themen

Die Listenverbindung ist auch deshalb zustande gekommen, weil sich die linken Parteien und Bewegungen in fünf zentralen Themen einig sind, wie CSP-Präsident Philippe Wandeler erklärte. Es sind die Themen Arbeit, Familie, Gleichstellung, Umwelt und Eingliederung. So vertrat Solange Berset die Ansicht, dass alle Mitarbeiter, auch jene mit einem bescheidenem Einkommen, von der guten Konjunktur und von den grossen Unternehmensgewinnen profitieren sollen, und nicht bloss die Manager. Und der monatliche Mindestlohn müsse von 3000 auf 3500 Franken angehoben werden.

Vaterschaftsurlaub für alle Väter

Laut EVP-Nationalratskandidat Daniel de Roche wollen sich die linken Kräfte in Bern für mehr Krippenplätze sowie für höhere und gerechtere Familienzulagen einsetzen. Er rief dabei in Erinnerung, dass ein Kind im Monat 1000 Franken kostet. Eine Lösung müsse auch bezüglich der Krankenkassen-Prämien gefunden werden. «Sie müssen gesenkt werden», betonte er. Zudem machte er sich stark für einen Vaterschaftsurlaub für alle Väter, auch für selbstständigerwerbende.Für eine Gleichstellung von Mann und Frau und für den Respekt der Minderheiten setzte sich die CSP-Kandidatin Geneviève Beaud Spang ein. Die Unternehmen müssen ihrer Ansicht nach den Mitarbeitern jährlich eine Woche für die Weiterbildung schenken. Dabei sollen auch die Teilzeitangestellten profitieren können, sagte sie und dachte vor allem auch an die Frauen. Ihr ist es ein Anliegen, dass jeder Generation der nötige Respekt entgegengebracht wird, auch der älteren Generation gegenüber.Die Grünen wollen sich in Bern einsetzen, damit die Schweiz ihre ökologische Verantwortung wahrnimmt, wie Barbara Ackermann, Kandidatin der Jungen Grünen, sagte. Ein effizienter und sparsamer Einsatz der Ressourcen müsse im Volk erste Priorität besitzen. Förderung der erneuerbaren Energie, haushälterischer Umgang mit dem Boden (gegen Zersiedlung), verdichtetes Bauen, Senkung der CO2-Emissionen, Verlagerung des Verkehrs auf Schiene, Förderung des Fahrradverkehrs usw. sind ihr weitere Anliegen.

Sofort eingliedern

Albert Studer, Kandidat der Bewegung Freie Liste, gab zu verstehen, dass die Eingliederung der ausländischen Bevölkerung durch das Erlernen der Sprache geschehe. «Man lernt so die neue Kultur kennen, die andere Art zu denken», sagte er. Deshalb will er, dass die Einwanderer ab der ersten Stunde ihrer Ankunft die Sprache lernen. Für ihn ist es auch wichtig, dass den Ankömmlingen aufgezeigt wird, in welchem Rahmen sie sich in der Schweiz entfalten können. Er befürwortete deshalb, dass sie eine Vereinbarung unterzeichnen. «Das Zusammenleben ist ein Geben und ein Nehmen.» Eine Mitgliedschaft in einem Verein konnte er wärmstens empfehlen. Er wehrte sich auch gegen das Image, dass es nur weisse oder schwarze Schafe gäbe. «Die Welt ist bunt», meinte er.

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