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Verena Villiger ist neue Direktorin des Museums für Kunst und Geschichte

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Irmgard Lehmann

Yvonne Lehnherr war 37 Jahre lang am Museum für Kunst und Geschichte tätig. Ende Februar tritt sie in den Ruhestand. Für die frei gewordene Stelle haben sich 26 Frauen und Männer beworben. Das Rennen hat nun die 52-jährige Verena Villliger gemacht. Seit 15 Jahren ist sie am Museum stellvertretende Direktorin.

Verena Villiger, die Wahl hat Sie wohl nicht gross überrascht?

Klar habe ich im Geheimen auf eine Wahl gehofft. Doch letztlich weiss man nicht, welche Faktoren den Ausschlag geben. Ich denke, dass es in meinem Fall die grosse Erfahrung war.

In der Stadt Zürich sind Sie aufgewachsen, in Freiburg sind Sie daheim, privat wie beruflich. Was hält Sie hier?

Das Museum in Freiburg ist ein spannender Arbeitsplatz. Die Sammlung ist kompakt und einheitlich wie selten anderswo, haben doch fast alle Kunstwerke einen Bezug zur Geschichte, zur Politik und zur Kunst im Kanton. Eine Sammlung, die reich, dicht und übersichtlich und wissenschaftlich noch nicht ausgeschöpft ist. Darum arbeite ich gerne hier. Die Sammlung ist auf eine natürliche Weise gewachsen. In anderen Museen hingegen ist die Sammlung oft heterogener, mit Werken von weither, was dem Ganzen einen anderen Charakter verleiht.

Welche Position nimmt Freiburg im Vergleich mit anderen Museen der Schweiz ein?

Klar gehört Freiburg nicht zu den fünf grössten Museen wie etwa das Landesmuseum oder das Kunsthaus in Zürich. Doch unter den kantonalen Museen darf sich Freiburg durchaus sehen lassen.

Warum denn?

Freiburg hat einige Pluspunkte mit den Malereien von Hans Fries, den spätgotischen Skulpturen vom Ende des Mittelalters, mit Werken von Marcello (Adèle d’Affry) aus dem 19. Jahrhunder und jenen von Jean Tinguely/Niki de Saint Phalle aus unserer Zeit. Damit geniesst Freiburg nicht nur nationalen, sondern auch internationalen Ruf.

Ab März haben Sie das Sagen im Museum. Was haben Sie Neues vor?

Ich möchte vorab längerfristig planen und das Ausstellungsprogramm in grossen Zügen auf fünf Jahre hinaus festlegen.

Ausserdem möchte ich das Museum noch mehr unters Volk bringen und ein spezielles Programm für ein ganz bestimmtes Zielpublikum anbieten, etwa für Geschäftsleute, für Senioren, für Grosseltern mit Enkelkindern oder auch für Fremdsprachige in Freiburg.

Aber auch das junge Publikum – die Schulen – liegen Ihnen sehr am Herzen.

Ja, das Schulprogramm sollte ausgebaut werden. Insofern strebe ich auch die Zusammenarbeit mit anderen Museen des Kantons an. Gemeinsam ein Schulprogramm auf die Beine zu stellen, das habe ich mir zum Ziel gesetzt. Auch möchte ich die Zusammenarbeit mit anderen Museen in der Schweiz intensivieren und mein grosses Netz an Beziehungen nutzen.

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