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Vergangenes nicht aus heutiger Sicht beurteilen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Hört doch endlich auf mit den Einschätzungen von anno dazumal von «Möchtegern-Historikern» und «Matura-Küken», welche ihre vermeintlich sensationelle und aufsehenerregende Arbeit schreiben. Es besteht heute eine Profilierungssucht, die Vergangenheit aus heutiger Sicht zu bewerten. In den letzten vierzig bis fünfzig Jahren hat sich einiges getan. Ich bin froh, dass man Waisenkinder nicht mehr als lebensunwürdig betrachtet und mit Strafen – vor allem körperlich – umzuerziehen versucht. Aus heutiger Sicht kommen die Klosterfrauen bei diesem Teil der Erziehungs- und Betreuungsarbeit meist sehr schlecht weg. Es ist aber zu berücksichtigen, dass diese Frauen unausgebildet auf die Kinder losgelassen wurden. Dabei hat der Staat vor allem eine grosse Verantwortung zu tragen. Fragen Sie sich doch einmal, warum der Staat diese Arbeit den religiösen Gemeinschaften übertragen hat? Sie kosteten fast nichts für die staatlichen Institutionen. Aber dennoch haben diese religiös-en Gemeinschaften unglaublich viel Gutes für die Allgemeinheit geleistet.

Fragen Sie auch die Senioren, welche heute noch leben! Was haben sie in diesen Zeiten selber erlebt? Ist das noch mit den heutigen Normen vergleichbar? Was hat unser Historiker, Herr Bergier, herausgefunden? Das sind doch alles Bewertungen der vergangenen Zeit mit heutigen Massstäben, wobei unsere Vorfahren verurteilt werden! Schauen Sie die Entwicklungen, welche in den letzten Jahren stattgefunden haben! Vergleichen Sie die Betreuung der Kranken von anno dazumal mit den Möglichkeiten von heute! Vergleichen Sie die Arbeitsplätze von damals mit den heutigen. Vergleichen Sie die Arbeitsverträge mit denen von heute! Vergleichen Sie die Erziehung der damaligen Kinder mit der von heute!

Ich bin froh über die Entwicklungen im vergangenen halben Jahrhundert, auch – aber nicht nur – für unsere Kinder! Ich finde es absolut unfair, die damalige Zeit aus heutiger Sicht zu beurteilen. Hören wir doch endlich auf, unsere Vorfahren schlechtzumachen, denn dadurch werden wir selber nicht besser! Dennoch: Aline Muller hat gut recherchiert; allerdings den Link mit der heutigen Zeit nicht geschafft!

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