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Verkauf: Konflikt zwischen den Gewerkschaften und den Unternehmern

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Auf Anfrage der FN hält die Zentralsekretärin der Gewerkschaft Syna, Chantal Hayoz, fest: «Wir werden uns gegen die neue Regelung wehren, falls die Arbeitgeber uns nicht entgegenkommen.» Die gestrichene Stunde spiele dabei keine Rolle. «Es geht um einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) mit der ganzen Verkaufsbranche. Falls dieser endlich ausgehandelt werden kann, sind wir auch bereit, auf die Verlängerung einzugehen.»

Realistischerweise sei damit jedoch nicht zu rechnen, auch wenn am Montag Gespräche stattfinden werden. Selbst in der Reinigungsbranche wurde ein GAV ausgehandelt, sagt Hayoz. Sie verstehe nicht, wieso das beim Detailhandel nicht auch möglich ist. Offene Opposition von Seiten der Angestellten sei nicht vorhanden, weil diese sich nicht getrauten. Die Syna wirft den Unternehmern vor, Druck auf ihre Angestellten auszuüben.

Eric Küng, Direktor von Manor Freiburg, widerspricht den Vorwürfen vehement. «Unsere Arbeitsverträge liegen über den geforderten Bedingungen für einen GAV, ebenso diejenigen von Coop und Migros. Wir sehen keinen Handlungsbedarf in diesem Bereich.»

Überhaupt seien die Gewerkschaften die Einzigen, die sich noch gegen die Verlängerung der Öffnungszeiten wehrten, sagt Küng: «Freiburg liegt fünfzehn Jahre zurück, was die Öffnungszeiten am Samstag betrifft, es wird Zeit, dass wir aufholen.» Ein völlig falsches Zeichen sei die Streichung des Abendverkaufs, der so in der Motion Piller nie vorgesehen sei. «Für die Läden im Zentrum ist die bisherige Regelung sehr lukrativ, wir hoffen, dass der Grosse Rat es dabei belässt.» pj

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