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Verkehr beschäftigt das Neustadtquartier

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Das Jahr 2014 stand für die Bewohner des Neustadtquartierers ganz im Zeichen von verkehrstechnischen Veränderungen. Die Verkehrssituation war denn auch das meistdiskutierte Thema an der Versammlung des Quartiervereines, an der am Donnerstagabend rund 40 Personen teilnahmen. «Die Erneuerungsarbeiten in der Neustadtgasse haben uns alle betroffen», erinnerte sich Gérard Schmutz, im Verein für das Dossier Verkehr zuständig, an die umfassenden Arbeiten des letzten Jahres, «zumal sie lange andauerten.» Die Erneuerungen, die unter anderem breitere Gehsteige mit sich brachten, hätten bei den Bewohnern des Quartieres ein Gefühl der Unsicherheit ausgelöst.

 Er sei über die vielen Rückmeldungen von besorgten Eltern und dem Quartierverein zunächst erstaunt gewesen, sagte Jean-Charles Bossens. Die Zahlen einer daraufhin in Auftrag gegebenen Situationsanalyse hätten denn auch eine andere Sprache gesprochen, erklärte der Dienstchef der städtischen Polizei und der Mobilität: «Die Zahlen der Fahrzeuge pro Tag und der Durchschnittsgeschwindigkeiten gingen nach der Baustelle spürbar zurück.» Erst die Überwachung der Neustadtgasse mit mehreren Kameras habe die Probleme deutlich gemacht. «Viele Fahrzeuglenker weichen beim Kreuzen in erhöhtem Tempo und teilweise über mehrere Meter hinweg auf die tiefen Trottoirs aus», sagte Bossens über die inakzeptable Situation. In vier Sektoren wurden die Gehsteige der Neustadtgasse deshalb mit Säulen besetzt, welche Fahrzeuglenker von einem Ausweichen abhalten und so zum vorausschauenden Fahren und vorsichtigen Kreuzen animieren. «Verkehrsteilnehmer haben individuelle Bedürfnisse und es braucht Kompromisse. Die jetzige Situation ist nicht perfekt, aber akzeptierbar.»

Einen Einfluss auf den Verkehr in der Neustadt hatte auch die Schliessung der Zähringerbrücke. «In der ersten Woche nach der Eröffnung der Poyabrücke habe ich gedacht, der Transitverkehr sei ausgestorben», umschrieb Gérald Schmutz die Ausnahmesituation. Besonders zwischen Neustrasse und Alter Brunnengasse habe das Verkehrsaufkommen seither aber ein erhebliches Ausmass angenommen, sagten gleich mehrere Quartierbewohner. Viele Fahrer seien auf dieser Strecke zudem zu schnell unterwegs, was gerade auf dem Pertuis-Platz, wo sich Fussgänger und Fahrzeuge begegnen, zu heiklen Situationen führe. «Freiburg hat den am stärksten wachsenden Fahrzeugpark der ganzen Schweiz», sagte Gemeinderat Thierry Steiert. Der steigende Transitverkehr in den Quartieren sei leider ein Ausdruck dieser Entwicklung. Er bringe den Quartieren nichts und müsse durch Massnahmen reguliert werden. Welche Massnahmen für das jeweilige Quartier die richtigen seien oder ob eine Verkehrssperre sinnvoll wäre, seien aber schwierige Ermessensfragen: «Die Massnahmen sollen niemanden ärgern, sondern die Interessen aller wahren.»

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