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Verkehr und Baustelle in Nachbarschaft

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Eigentlich entsteht beim Autobahnanschluss Freiburg Nord eine ganz neue Lavapesson-Brücke. Nur merkt dies von aussen betrachtet kaum jemand. Denn über die rund 50-jährige Brücke rollt während der ganzen Bauarbeiten der Verkehr. Es fehlt nie ein Brückenstück, und die Autos werden auch nie umgeleitet.

Und doch wird während der zwei Jahre dauernden Bauarbeiten fast jeder Bestandteil ersetzt. Wurde im letzten Jahr insbesondere das Fundament der Brücke mit den Auffahrrampen, dem Fahrbahnunterbau aus Beton und den Gelenken erneuert, so sind nun die Fahrebene und die Säulen dran. Bis Ende Oktober erfolgt nun die Sanierung des Brückenüberbaus, der Abdichtungen und des Belags. Zudem gibt es neu auf beiden Seiten eine Beleuchtung, neue Leitplanken, dazu ein erhöhtes Trottoir und zum Schluss frische Strassenmarkierungen und Signalisationstafeln. Die Brücke wird insgesamt auch etwas breiter.

«Parallel zu diesen Arbeiten rollen pro Tag rund 30 000 Fahrzeuge über die Brücke», sagte Jérôme Nicolet, Projektleiter beim Bundesamt für Strassen, gestern an einer Medienkonferenz zum Auftakt der zweiten Bauphase. Wie er erklärte, nimmt die Baustelle während der ganzen Umwandlung jeweils ein Viertel der Brückenbreite in Anspruch. Die restlichen drei Viertel teilen sich eine Fahrbahn Richtung Murten und zwei Richtung Freiburg. Der Streifen mit den Bauarbeitern wird im Verlauf des Jahres noch drei Mal verschoben. Die Fussgänger und die Velofahrer benutzen während dieser Zeit einen Nebenweg als Umleitung.

Verkehrsführung ist bekannt

«Es gibt Störungen für den Verkehr», so Nicolet. «Aber in Zusammenarbeit mit der Polizei versuchen wir, diese zu minimieren.»

Dabei tritt im ­Wesentlichen das Verkehrsregime aus dem Vorjahr wieder in Kraft. Kernpunkt ist dabei der «Turbo-Kreisel» auf der Höhe des Ibis-Hotels. Die Autos müssen schon frühzeitig richtig einspuren, damit sie im Kreisel nicht mehr die Spur wechseln und so den Verkehr behindern. Gegenüber dem letzten Jahr hat man gewisse Verbesserungen eingeführt. So sind nun Signalisationsschilder mit dem Schema der Fahrspuren frühzeitig sowie in der Mitte des Kreisels angebracht. Dazu befinden sich dieses Jahr höhere Schwellen innerhalb des Kreisels, damit es möglichst zu keinen Spurwechseln kommt, erklärt Gabriel Mauron, Verantwortlicher für Infrastruktur und Baustellensignalisation bei der Verkehrspolizei.

Diese Schwellen liegen auf einer doppelten Sicherheitslinie. Für das Überfahren könnte es genauso eine Busse geben, wie für das Nichteinhalten der Höchstgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern.

Staus wird es zwar zu den üblichen Stosszeiten geben, so Mauron, aber diese seien in den ersten Tagen weniger lang gewesen als erwartet. «Möglicherweise sind die Automobilisten noch vom letzten Jahr an die Verkehrsführung gewöhnt.» Um den Verkehrsfluss nicht noch zusätzlich zu behindern, erfolgen während der Stosszeiten auch keine Zufahrten zur Baustelle.

Wichtig ist für die Polizei und für das Bundesamt die Sicherheit. Trotz der Nähe zum rollenden Verkehr sei im letzten Jahr kein Bauarbeiter in einen Unfall verwickelt gewesen. Und auch im Kreisel sei es bloss zu zwei oder drei Streifkollisionen gekommen.

 

Zahlen und Fakten

Wasser und Salz setzen zu

Rund ein halbes Jahrhundert alt ist die Lavapesson-Brücke, und sie hat in dieser Zeit einigen Schaden genommen. Wasser, zum Teil auch in Verbindung mit Salz, sorgte für Rost, undichte Fugen und Abdichtungen sowie bröckelnden Beton. Besonders problematisch wurde der Zustand zweier metallischer Gelenke. Die Sicherheit konnte nicht mehr länger gewährleistet werden. Es brauchte eine provisorische Stützeinrichtung, um die Gefahr von einstürzenden Betonstücken zu verhindern. All diese Mängel werden während der Bauarbeiten behoben. Die Brücke ist 230 Meter lang, 15 Meter breit und umfasst Rampen von 100 Metern Länge. Die gesamten Baukosten von elf Millionen Franken werden durch den Bund finanziert.

uh

 

 

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