Düdingen 09.07.2019

Düdingen Bulls kritisieren Gemeinde

Die Regionaleisbahn SenseSee, die Spielstätte der Düdingen Bulls, entstand aus einer Zusammenarbeit von Privaten mit der öffentlichen Hand.
Der Präsident des Eishockeyclubs Düdingen Bulls ärgert sich über den Gemeinderat: Sein Club werde schlechter behandelt als die Fussballer und die Volleyballerinnen. Der Ammann versteht die Kritik nicht.

Mit dem Aufstieg in die Swiss Regio League sind für die Düdingen Bulls nicht nur die sportlichen Herausforderungen gestiegen, sondern auch die finanziellen. Vereinspräsident Josef Baeriswyl wünscht sich deshalb von der Gemeinde Düdingen Unterstützung. «Der SC Düdingen und der TS Volley Düdingen werden von der Gemeinde grosszügig unterstützt und dürfen die Fussballplätze auf dem Birchhölzli und die Turnhalle Leimacker kostenlos benutzen. Wir hingegen müssen Miete bezahlen für die Eishalle», ärgert sich Baeriswyl. «Die Gemeinde schafft so eine Zweiklassengesellschaft unter den Vereinen.»

Für Düdingens Ammann Kuno Philipona sind die Vorwürfe hingegen haltlos, er verteidigt das Vorgehen der Gemeinde. «Wir behandeln alle gleich.» Es mache allerdings einen Unterschied, ob ein Verein öffentliche oder private Sportanlagen benutze. «Die gemeindeeigenen Lokale stehen allen Düdinger Vereinen gratis zur Verfügung.» njb/ms

Bericht Seite 11