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Verschlafenes Startdrittel gegen Ambri kostet Punkte

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Verschlafenes Startdrittel gegen Ambri kostet Punkte

Gottéron verlor am Samstag im Tessin

Gottérons Aufholjagd in der Valascia bei der 3:2-Niederlage kam zu spät. Die zwei Tore durch die Routiniers Montandon und Marquis in der Schlussphase reichten nur noch zu Resultatkosmetik. Für den HCF war es dies dritte Saisonpleite gegen Ambri.

Von KURT MING

Das bekannteste Sprichwort des ehemaligen russischen Regierungschefs Michael Gorbatschow, «Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben», bekam am Samstagabend neuen Nährstoff. Gottéron vergab seine Chancen auf einen Sieg in der mit 3631 Zuschauern besetzten Valascia schon in der Startphase. Vielleicht war es ja auch die bissige Kälte in der schneebedeckten Leventina, die den offensichtlich schlafenden Gästen einen bösen Strich durch die Rechnung machte. Anders Ambris drei ausländischen Stürmerstars, die nur ein Drittel brauchten, um ihre Mannschaft einen wichtigen Schritt Richtung Playoff zu schiessen.

Auf einem grossen weissen Plakat hatte Trainer Mike McParland seinem Team vor dem Ambri-Match neun wichtige Punkte aufgezeichnet, wie man beim heimstarken Traditionsklub zu Punkten kommen wollte. Offensichtlich hatten seine Spieler bei der Teamsitzung nicht besonders gut aufgepasst, denn in der Startphase machten sie praktisch immer das pure Gegenteil. Statt die drei Topskorer in der wichtigen Startphase ohne Fouls zu kontrollieren, liess man sie ohne grosse Gegenwehr ihre Kreise ziehen. Mit dem Resultat, dass man nach 20 Minuten schon 3:0 hinten lag, und damit die Suppe mehr oder weniger gegessen war. «In Davos gab es keine einzige 3:2-Situation gegen uns, hier in Ambri konnte Toms schon nach wenigen Sekunden auf diese Art das 1:0 erzielen»; ärgerte sich der HCF-Chef. Und in den zwei folgenden Powerplays des späteren Siegers stand seine Box so schlecht, dass Mona gegen die platzierten Schrägschüsse von Trudel und Domenichelli nichts ausrichten konnte. Gottéron seinerseits schuf sich im letzten Drittel aus einer Fünfminutenstrafe keine einzige richtige Torgelegenheit.
Erst als Ambri nach dem Dreitorevorsprung ab dem zweiten Durchgang einen Gang zurückschaltete und Topskorer Domenicelli wegen einer Gesässmuskelverletzung im letzten Drittel pausieren musste, konnte Freiburg das Schussverhältnis offen halten. Die erste richtige Torchance hatte Nati-Stürmer Wirz erst kurz vor Spielhälfte. Gottéron nahm seinen Goalie kurz vor Schluss vom Eis. Für die stark nachlassenden Tessiner wurde es dann sogar nochmals heiss, als Captain Marquis den Gast eine Minute vor Schluss gar bis auf ein Tor heranbrachte.
Ambri – Gottéron 3:2 (3:0, 0:0, 0:2)

Valascia. 3631 Zuschauer. SR: Peer, Simmen/Sommer. Tore: 2. Toms (Leuenberger, Ackeström) 1:0. 6. Trudel (Toms, Domenichelli/Ausschluss Berger) 2:0. 19. Domenichelli (Ackeström, Liniger/Ausschluss Rhodin) 3:0. 59. Montandon (Wirz, Hentunen) 3:1. 60. (59:00) Marquis (Montandon, Hentunen/Gottéron ohne Torhüter) 3:2. Strafen: 3-mal 2 plus 5 Minuten (Trudel) plus Spieldauer (Trudel) gegen Ambri, 5-mal 2 Minuten gegen Gottéron.
Ambri: Züger; Ackeström, Szczepaniec; Dubois, Nicola Celio; Tallarini, Gianini; Chiesa; Imperatori, Pont, Baldi; Trudel, Liniger, Domenichelli; Leuenberger, Toms, Camichel; Ivankovic, Lüber, Claudio Celio.
Gottéron: Mona; Rhodin, Berger; Lintner, Studer; Marquis, Gerber; Birbaum; Hentunen, Letowski, Wirz; Berthoud, Vauclair, Plüss; Schneider, Montandon, Sprunger; Sassi, Schümperli, Howald.
Bemerkungen: Ambri ohne Demuth und Kobach (beide verletzt); Gottéron ohne Karlberg (überzähliger Ausländer). – 700. NLA-Spiel von Nicola Celio. – Pfostenschüsse: 51. Wirz, 57. Ivankovic. – Timeouts: 58:35 Gottéron, 59:00 Ambri. – Gottéron von 58:41 bis 59:00 sowie ab 59:13 ohne Torhüter. – Verletzt ausgeschieden: 41. Domenichelli, 53. Lintner. – Wahl zu den besten Spielern: Züger, Mona.

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