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Verschuldung: Erstmals AnlageErträge höher als Schuldzinsen

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Per 31. Dezember 2007 hatte der Staat Freiburg eine Bruttoverschuldung von 710 Millionen Franken. Pro Kopf der Bevölkerung ergibt das 2750 Franken. Der Aufwand für den Schuldendienst betrug dabei 20,2 Mio. Fr. Seit 2001 wurden Schulden im Wert von 426 Mio. Fr. abgebaut.

Trägt man aber den Festgeldern, Anlagen und rückzahlbaren Darlehen Rechnung, so verfügte der Staat Freiburg Ende 2007 über ein «Reinvermögen» von 439 Mio. Fr. (siehe nebenstehende Grafik). Das ergibt ein Nettovermögen pro Kopf der Bevölkerung von gut 1700 Franken.

Die Finanzsituation von Freiburg – wie jene vieler anderer Kantone – hat sich im Jahr 2005 grundlegend verändert, als der Kanton vom Bund aus dem Verkauf des überschüssigen Nationalbankgoldes 757 Mio. Fr. erhielt. Seither baut der Kanton Schulden ab, sobald Anleihen und Darlehen zur Rückzahlung fällig werden.

Verbesserter Spielraum

«Damit hat sich der finanzielle Spielraum für den Kanton entscheidend verbessert», stellte Staatsschatzverwalter Daniel Berset am Montag vor den Medien fest. Anfangs des Jahrzehnts lag die Nettoverschuldung pro Kopf noch über 3000 Franken. 2005 wurde erstmals ein Reinvermögen ausgewiesen.

Im Gleichschritt nehmen auch die Aktivzinsen für die Anlagen des Kantons zu. 2007 überstieg nun der Anlageertrag erstmals den Aufwand für den Schuldendienst, und zwar um 5,4 Mio. Fr. wb

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