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Verschuldung fest im Griff

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Verschuldung fest im Griff

GV Alterswil genehmigt Budget 2004

2003 konnte die Gemeinde Alterswil ihre Schulden um rund 1,2 Millionen Franken reduzieren. Die Schuldzinsen, die bisher jeweils über 100 000 Franken ausmachten, schlagen im Budget 2004 noch mit 30 000 Franken zu Buche.

Von ANTON JUNGO

Gemeinderat und Finanzchef Hanspeter Bellorini war sichtlich stolz über die gelungene Finanzpolitik des Gemeinderates. Er wies allerdings darauf hin, dass sich das «Wunder von Alterswil» nicht jedes Jahr wiederholen werde. 400 000 Franken wurden aus dem Verkauf von Bauland im Quartier Hofmatte erzielt, 400 000 Franken ergaben die Anschlussgebühren und 400 000 Franken konnte die Gemeinde an Investitionshilfe-Beiträgen verbuchen.

Die gesunde Finanzlage der Gemeinde macht es möglich, dass zukünftig Investitionen über die laufende Rechnung finanziert werden können. Für das kommende Jahr sind Investitionen von rund 500 000 Franken vorgesehen.

Der Voranschlag für 2004 sieht bei einem Ertrag von 4,872 Millionen und einem Aufwand von 4,866 Millionen Franken einen Einnahmenüberschuss von 6300 Franken vor. Sowohl dem Budget wie auch dem Investitionsvoranschlag stimmten die 95 Bürgerinnen und Bürger am Dienstagabend einstimmig zu.

Weitere Gemeindestrassen
werden geteert

Gemäss Gemeinderat Niklaus Sturny muss die Gemeinde ein Strassennetz von 40 km Länge unterhalten. Rund 25 km davon sind bis jetzt geteert. Im kommenden Jahr will die Gemeinde drei weitere Abschnitte (Geriwil-Ober-Geriwil, Ziegelhus sowie Beniwil-Schwand) im Gesamtbetrag von 200 000 Franken sanieren. Die Versammlung genehmigte dieses Vorhaben wie auch die Übernahme einer Privatstrasse im Weiler Selgisberg ins Gemeindewegnetz einstimmig.

Die Gemeinde will die überalterte Trinkwasserleitung entlang der Kantonalstrasse zwischen dem Hotel Alpenrose und dem Restaurant Blümlisalp sanieren. Da die Strasse auf diesem Abschnitt in einem schlechten Zustand ist, will der Kanton gleichzeitig Erneuerungsarbeiten ausführen. Die Arbeiten sollen im Rahmen eines Valtraloc-Projekts ausgeführt werden. Als der Kanton 1993 die Valtraloc-Studie (Aufwertung der Ortsdurchfahren) lancierte, gehörte jene von Alterswil zu den Referenzobjekten. Sie soll nun – in einer möglichst kostengünstigen Form – realisiert werden. Erste Schätzungen belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Franken. Der Kanton hat die Übernahme von 500 000 Franken schon zugesagt.

Mehr Sicherheit für alle

Frank Meile vom Planungsbüro Andy Berner in Tafers stellte das Grobkonzept vor. Die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt soll die Lebensqualität und Attraktivität von Alterswil erhöhen. Sie soll die Verkehrssicherheit – insbesondere auch jene der Fussgänger und der Velofahrer erhöhen. Für die Detailplanung des Projekts genehmigte die Versammlung mit 72 gegen 5 Stimmen einen Kredit von 100 000 Franken. Die Abstimmung über den Ausführungskredit ist für den Herbst 2004 vorgesehen. Die Ausführungsarbeiten sollen anschliessend unmittelbar aufgenommen werden.

Schliesslich wurden auch die revidierten Statuten des Verbandes Alters- und Pflegeheim Sense-Mittelland einstimmig genehmigt.

Hundeplage

Gleich mehrere Bürgerinnen und Bürger beklagten sich unter dem Traktandum Verschiedenes über Hundehalter, die ihre Lieblinge das Geschäft verrichten lassen, ohne die unappetitlichen Haufen dann wegzuräumen. Dies obwohl die Gemeinde nach Einführung der Hundesteuer Robidogs aufgestellt hat.

Es wurde nicht nur über die verschmutzten Wanderwege geklagt. Man zeigte auch Verständnis für erboste Landwirte, die ganze Wagenladungen Futter entsorgen müssen, weil es mit Hundekot vermengt ist. Schlimmer noch: Im vergangenen Sommer erwarfen beim gleichen Landwirt vier trächtige Kühe, weil sie sich an verkotetem Gras mit Krankheitskeimen angesteckt hatten.

Ammann Hubert Sturny versprach, dass der Gemeinderat sich des Problems annehmen werde. ja

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