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Versöhnliche Saison für Freibäder

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Der Sommer 2014 war für die Freibäder eine Saison zum Vergessen. Das nasskalte Wetter hatte den Bädern massive Einbrüche gebracht (die FN berichteten). Dieses Jahr war früh klar, dass es nicht so schlimm kommen würde. Das heisse Wetter lockte die Besucher in Scharen in die Becken. Man sprach bereits von einem neuen Rekordsommer. Gestern nun ging die Saison in den meisten Freibädern zu Ende. Für die Verantwortlichen ist dies die Zeit für eine erste Bilanz.

Gute Saison, aber …

Roland Aebi, Bademeister im Schwimmbad Kerzers, ist erwartungsgemäss zufrieden. «Wir haben rund doppelt so viele Eintritte verkauft wie 2014.» Die Zahlen würden dem Durchschnitt eines guten Sommers entsprechen. Gleichzeitig habe man nur etwa halb so viele Eintritte verkauft wie im Jahrhundertsommer 2003. Damals besuchten rund 95 000 Personen das Bad. Aebi hatte angesichts des Wetters mehr Gäste erwartet. Warum die Zahlen von 2003 nicht erreicht wurden, kann er nur vermuten. «2003 wurde unsere Rutschbahn eröffnet, das hat uns zusätzliche Gäste gebracht.» Nach fünf bis sieben Jahren verschwinde aber der Neuigkeitseffekt. Vielleicht habe die neue Rutschbahn in Murten vermehrt auch Kerzerser angezogen. Zudem biete das Sensebad in Laupen dank des Gemeindeverbandes im Rücken günstigere Eintritte, was die Gästezahl in Kerzers ebenfalls beeinflussen könne. Aebi sieht auch einen möglichen Zusammenhang mit dem schlechten Sommer 2014: «Vielleicht haben viele Leute Ferien gebucht und waren während des warmen Wetters nicht in der Schweiz.»

Ähnlich fasst Pierre Gisler, Chef des Stadtfreiburger Sportamts, die Saison im Motta-Schwimmbad zusammen. «Der Sommer 2015 bewegte sich etwa im Schnitt der letzten zehn Jahre.» Konkrete Zahlen habe man aber noch keine. Man sei aber doch etwas überrascht, dass die Saison nicht noch besser ausgefallen sei. «2003 war es früher heiss als dieses Jahr.» Vielleicht seien heuer während der Hitzewelle viele bereits in den Ferien gewesen. Zudem seien heute die Menschen vielleicht eher für die negativen Seiten der Sonne sensibilisiert als vor 12 Jahren, so Gisler.

Die Regio-Badi Sense in Laupen verzeichnete rund 74 000 Eintritte. Das sind rund doppelt so viele wie 2014. Seit 2004 wurden in Laupen nie so viele Besucher gezählt. Für das Jahr 2003 konnte Corin Hausamann, Vorstandssekretärin des Gemeindeverbandes Regio-Badi Sense, keine Zahlen nennen.

Kaum Einfluss hatten offenbar Vergünstigungen, welche die Freibäder Kerzers, Murten und Laupen Abonnementsbesitzern der beiden anderen Bäder gewährten. So zählte man in Kerzers nur gerade 125 Personen, die den Rabatt in Anspruch nahmen. Keine Auskünfte waren für das Freibad Murten zu erhalten.

Unfallfreie Saison

 Sowohl in Kerzers als auch in Freiburg verlief die Badesaison unfallfrei. Dafür mussten sich die Bademeister vermehrt mit der Bademode junger Männer auseinandersetzen. «Oft behielten diese unter der Badehose die Unterhose an», erklärt Roland Aebi. Es gelte als cool, wenn deren Saum mit den Markenlogos noch hervorschaue. Das führte zu Reklamationen. Weil Baden mit der Unterwäsche unhygienisch sei, habe man konsequent interveniert.

Thermalbad: Sommer war durchschnittlich

P rofitierten die Bains de la Gruyère in Charmey letztes Jahr vom nassen Sommer, so fielen die Zahlen dieses Jahr schwach bis durchschnittlich aus. Gemäss Direktorin Béatrice Ambühl hielt die Hitze vor allem im Juli Besucher ab. Der August fiel im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich aus. Die Monate Mai bis September seien für das Bad ohnehin eher eine schwächere Periode, so Ambühl. sos

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