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Versorgungssicherheit muss garantiert sein

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Am 27. November stimmen wir über die Atomausstiegsinitiative ab. Die von den Grünen lancierte Initiative fordert, dass wir unsere Atomkraftwerke verfrüht ausser Betrieb nehmen. Dabei präsentieren die Initianten nicht einmal eine umsetzbare Alternative, wie der durch den Atomausstieg verursachte Energieengpass zu beseitigen ist. Heute produzieren Kernkraftwerke 40 Pro­zent unseres Stroms. Wird diese Initiative angenommen, werden drei von fünf Kernkraftwerken bereits nächstes Jahr ausser Betrieb genommen. Wir verfügen jedoch nicht über Alternativen, um die fehlende Energie so kurzfristig zu ersetzen. Die Grünen behaupten, dass erneuerbare Energien die wegfallende Stromproduktion ersetzen werden. Tatsächlich erfordert die Umsetzung laufender Projekte mehrere Jahre. Und diese werden oftmals von Gegnern behindert.

Um die fehlende Energie zu ersetzen, müssten wir Strom aus dem Ausland importieren. Deutscher Strom wird jedoch mehrheitlich von Kohlekraftwerken produziert, die sehr schädlich für die Umwelt sind. Ebenfalls verfügen wir nicht über die nötigen Infrastrukturen, um solche Strommengen zu importieren. Die Infrastrukturen müssten deshalb ausgebaut werden, was wiederum Zeit in Anspruch nimmt. Die Ausserbetriebnahme eines Kernkraftwerkes muss zudem langfristig geplant werden, wie das Beispiel von Mühleberg zeigt. Der Prozess wurde 2015 begonnen und sollte 2019 beendet sein. Seien wir realistisch: Lehnen wir diese Initiative ab und planen wir die Energiewende gemäss dem Entscheid des Parlaments zur Energiestrategie 2050.

Jacques Bourgeois, Nationalrat FDP, Avry

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