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Verstärkter FC Freiburg mit Ambitionen

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Verstärkter FC Freiburg mit Ambitionen

Saisonstart mit zwei Heimspielen im Cup und in der Meisterschaft

Nach einer weiteren missratenen Saison hat der FC Freiburg aufgerüstet. Das Team wurde gezielt verstärkt und hegt nun Ambitionen auf einen Platz unter den ersten sechs, vielleicht aber auch weiter vorne. Ein nicht unrealistisches Ziel, allerdings muss die Mannschaft konstanter werden und für einmal in der Rückrunde keinen Durchhänger einfahren.

Von EMANUEL DULA

Nach einem guten Monat Pause nach Ende der vergangenen Saison begann der FC Freiburg in der letzten Juniwoche mit dem Training. Dies wurde nicht etwa in Freiburg absolviert, sondern wie bereits letztes Jahr in Cottens. Dort herrschen gemäss Trainer Gilles Aubonney ausgezeichnete Bedingungen mit zwei schönen Spielfeldern, ruhig am Waldrand gelegen. Nun könnte man meinen, dass die Vorbereitung problemlos verlaufen wäre. Dem war aber nicht so, denn etwas habe die Trainings getrübt, wie Trainer Gilles Aubonney ergänzt: «Mit den ständigen Ferienabsenzen fehlten in den Trainings und in den Spielen immer mehrere Spieler. Das sollte auf diesem Niveau eigentlich nicht mehr vorkommen, jedenfalls muss dies in Zukunft anders organisiert werden.»

Der Trainer sah aber auch Positives: «Die anwesenden Spieler trainieren mit viel Einsatz und Motivation, der Teamgeist ist gut. Die Konkurrenz wird grösser sein, jeder muss um seinen Platz kämpfen. Vergangene Saison waren wir zu lieb, wir müssen viel entschlossener agieren.» Der FC Freiburg bestritt inklusive Escor-Cup acht Trainingsspiele, vier Partien wurden gewonnen (so etwa gegen Bulle mit 3:1), zweimal unentschieden gespielt und einmal verloren (das Resultat gegen Echallens ist noch ausstehend).

Interessante Neuverpflichtungen

Das Kontingent der ersten Mannschaft wurde nicht nur quantitativ, sondern besonders auch qualitativ aufgestockt. Mit der Verpflichtung des langjährigen «Super League»-Spielers Sébastien Zambaz (von Xamax) hat der Klub einen Transfercoup gelandet. Der Routinier soll die jungen Spieler weiterbringen und in der Offensive Impulse setzen. Mit Richard Perret (von Stade Lausanne) wurde zudem ein erfahrener Stürmer geholt. Er soll zusammen mit dem nun geheilten Jordao für die Tore sorgen. Weitere Zuzüge sind Mundwiler (Serrières), Braichet (St-Légier) sowie mit Arganaraz (Lugano U21) ein junger, technisch versierter Argentinier. Zudem kehrte Da Silva II zum FCF zurück und die jungen U19-Spieler Gudelj, Roulin und Sturny wurden definitiv ins 1.-Liga-Team aufgenommen. Somit umfasst das Kader 22 Spieler. Dies sei zwar viel, meinte Aubonney, aber gleichzeitig auch von Vorteil, denn Bondallaz, Mollard und Pittet absolvieren zurzeit die RS und werden wohl nicht immer zur Verfügung stehen.

Diverse Abgänge

Es gab natürlich auch einige Abgänge zu vermelden. Da Silva I (zu Payerne), Crausaz (Marly), Volery (YB U21) sowie die beiden Franzosen Cheminade (evtl. zu Serrières) und Kouakoua (nach Frankreich), deren Verträge nicht verlängert wurden, verliessen den Verein.

Im Cup gegen Serrières

Der FC Freiburg beginnt morgen Mittwoch zuhause die Saison mit der Cup-Partie gegen Serrières (20.00 Uhr). Das erste Meisterschaftsspiel ist dann ebenfalls im St. Leonhard am kommenden Samstag um 17.00 Uhr gegen Stade Nyonnais.
«Wenn alles optimal läuft …»

Das Saisonziel wurde beim FC Freiburg den gestiegenen Ambitionen angepasst. FCF-Präsident Bernard Joye drückte sich vor kurzem so aus: «Wir wollen sicher unter die ersten sechs, wenn alles optimal läuft, könnte aber auch ein Platz im Spitzentrio drinliegen.» Trainer Aubonney sieht es ganz ähnlich, er verweist aber auf die Arbeit auf dem Feld: «Zuerst müssen sich die neuen Spieler integrieren, dann muss ich mein Stammteam benennen. Die Zielsetzung des Klubs ist mit diesem Kader realistisch, aber die Konkurrenz ist hart. Vorne sehe ich natürlich Servette, dann aber auch Carouge, Serrières und Rivale Bulle. Meist kommt dann noch ein Überraschungsteam wie etwa Bex oder Martigny dazu.» Eines ist jedenfalls sicher: Wenn der FC Freiburg wieder guten Fussball zeigt und die Resultate stimmen, kommen auch die Zuschauer wieder zu den Spielen, was vergangenen Frühling nicht mehr der Fall war. ed
Kader FC Freiburg

Torhüter: Nicolas Horovitz (Jg. 86), Alain Pittet (85), Fabio Neves (auf Piket bei Freiburg II)
Verteidigung: Alain Bondallaz (85), Sébastien Brülhart (85), Julien Giller (79), Boze Gudelj (87), Régis Rothenbühler (70), Mario Sturny (87), Patric Roulin (86)
Mittelfeld: Ricardo Arganaraz (83), Lorenzo Ferretti (83), Jérôme Grandgirard (82), Yann Hartmann (85), Marc Mollard (85), Michael Mundwiler (78), Cédric Tona (74), Sébastien Zambaz (74)
Sturm: Kevin Braichet (84), Dominique Clément (80), Pedro Jordao (75), Patrick Da Silva (83), Richard Perret (75)
Trainer: Gilles Aubonney. Assistent: J.-Pierre Sudan.

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