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Versteckte Zucker gefährden die Zähne

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Ratgeber Ernährung

Autor: Corinne Spahr

Versteckte Zucker gefährden die Zähne

Können Sie mir sagen, welche Ernährungsfaktoren einen Einfluss auf die Gesundheit der Zähne haben?D.K.

Eine gute Kauleistung hilft, dass unsere Speicheldrüsen Speichel produzieren. Der Speichel ist für eine gute Selbstreinigung der Zähne unentbehrlich. Werden über den Tag verteilt Süssigkeiten und Stärkeprodukte konsumiert, führt dies zu Bakterienbelägen auf den Zähnen, also zu einer Plaque-Bildung. Die Plaque-Bakterien produzieren zahnzerstörende Säuren.

Es gibt einige Grundregeln bezüglich der Aufnahme von Zucker, mit denen die Entstehung von Karies deutlich vermindert werden kann. Sie sollten Bonbons, zuckerhaltige Kaugummis, süsse Getränke und andere Süssigkeiten nicht über den ganzen Tag verteilt einnehmen. Wenn Sie Süsses verzehren möchten, dann am besten direkt nach den Hauptmahlzeiten. Im Anschluss daran sollten Sie Ihre Zähne reinigen. Achtung gilt vor versteckten Zuckern: Produkte wie Müsli, Joghurt, Ketschup und Senf können viel Zucker enthalten; das gilt auch für vie- le Getränke wie beispielsweise Limonaden.

Honig sollten Sie ebenfalls mit Vorsicht geniessen, denn Honig fördert die Entstehung von Karies in besonderem Masse: Er besteht ausschließlich aus einfachen Zuckern und hat ausserdem eine klebrige Konsistenz. Honig haftet somit gut an den Zähnen und bleibt so lange mit ihnen in Kontakt. Auch Stärkeprodukte, zum Beispiel Gebäck und auch Kartoffelchips, sind sehr kariesfördernd.

Achten Sie darauf, in welcher Form Sie Nahrungsmittel verzehren: Essen Sie zum Beispiel lieber frisches Obst, anstatt Obst in Form von Obstsaft aufzunehmen. Es lohnt sich, bei besonders für Kinder verlockenden Milchprodukten genauer auf die Packung zu schauen. Denn was süss schmeckt, ist meistens auch zuckerhaltig.

Wählen Sie – zum Beispiel bei Kaugummis – zuckerfreie Produkte. Auch säurehaltige Nahrungsmittel können den Zahn schädigen, beispielsweise Obst- und Fruchtsäfte. Häufig reicht die Speichelproduktion nicht mehr aus, um die schädigende Säure zu neutralisieren. In diesem Zusammenhang sollten Sie besonders beachten, dass unmittelbares Zähneputzen nach der Aufnahme saurer Speisen die zahnschädigende Wirkung verstärkt. Durch den Säureangriff wird der Zahnschmelz demineralisiert. Greifen Sie dann zur Zahnbürste, reiben Sie den Zahnschmelz weiter ab. Besser ist es, den Mund mit klarem Wasser zu spülen oder zuckerfreie Kaugummis kauen. Das unterstützt die schnelle Neutralisation der Säure.

Corinne Spahrist diplomierte Ernährungsberaterin mit einer eigenen Praxis im Zentrum für Ernährungsberatung und Bewegung in Bern. Sie wohnt in Überstorf. corinne.spahr@bluewin.chwww.corinnespahr.ch

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