Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Versuchte Bestechung am Murtenlauf?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die betroffenen Spitzenläuferinnen stammen allesamt aus dem Ausland; sie bestätigen den Vorfall, wollen aber damit nicht an die Öffentlichkeit gelangen, gemäss dem Spruch: «Ich will nichts gesagt haben.» Man wolle keinen Skandal und schon gar keine Probleme mit dem betreffenden Manager, ist die allgemeine Begründung.

Es handelt sich offensichtlich um eine versuchte faustdicke Betrügerei in der Leichtathletik. Die Zeugen wollen anonym bleiben und die Bestätigung nicht öffentlich formulieren…
Im Radsport etwa sind ausgemachte Siege an den Stadtkriterien der Show halber keine Seltenheit, doch haben diese sportlich kaum einen Stellenwert. Der Murtenlauf allerdings hat seinen sportlichen Stellenwert. Wer den Murtenlaufsieg im Palmares hat, der kann etwas vorweisen. Und nun kommt einer daher und versucht, den Sieg zu kaufen? Die eine Läuferin sagt, sie sei sehr schockiert und sprachlos gewesen, als jener Manager sie am Tag vor dem Lauf angegangen sei; sie habe nichts davon wissen wollen und sich distanziert.
Ein weiterer Manager, selber früher Weltklasseläufer, hat die Anfrage am Samstag vor dem Lauf erhalten. Er sagt, für ihn habe es immer nur den Sport allein gegeben; irgendwelcher Betrug sei für ihn nie in Frage gekommen; er könnte nicht mehr schlafen, wenn er so etwas täte. Ein weiterer Manager sagt, seine Läuferin sei nicht angefragt worden, doch habe sie von einer anderen gewusst, die man gefragt habe. Exakt jene Läuferin aber behauptet, die andere habe das Angebot auch erhalten.
Auch beim Murtenlauf-OK hat man von diesem Fall Wind bekommen. Ein OK-Mitglied erklärte: «Mehrere Manager und Läuferinnen haben mir am Sonntag nach dem Lauf darüber berichtet; sie waren alle entrüstet.» Doch auch das Murtenlauf-OK-Mitglied will mit dem Fall nicht an die Öffentlichkeit treten.
Der Vorfall passt genau in die Welt des heutigen Spitzensports: Es wird viel vermutet, doch niemand weiss Genaues um gewisse Betrügereien. Der Sport schadet sich selber so am meisten. Es ist verständlich, dass die betreffenden Leute aus Angst vor Prozessen und Skandalen mit ihren Informationen nicht an die Öffentlichkeit wollen, doch täte die Wahrheit dem Sport nur gut. Ein Übeltäter wäre entlarvt, und die Szene hätte bezüglich des Vorfalls reine Weste. Es kann nicht im Sinne der Laufsportlerinnen und Laufsportler sein, dass in Zukunft das Kaufen eines Sieges üblich wird.
Übrigens: Die Läuferin des betreffenden Managers hat den Murtenlauf nicht gewonnen.

Mehr zum Thema