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Vertrauen hat seinen Preis

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Kommentar

Autor: Urs Haenni

Vertrauen hat seinen Preis

Vermutlich wird die Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) ihren Bericht über die Kosten der Poyabrücke erst vorlegen, wenn die Brücke schon längere Zeit in Betrieb ist. Ebenso wahrscheinlich ist, dass der Bericht nichts Neues an den Tag bringt, als was man heute schon weiss: Die Sicherheitsanforderungen der SBB und der schlechte Baugrund sind die Hauptursachen der Verteuerung.

Trotzdem hat der Grosse Rat mit der Einsetzung einer PUK das richtige Signal gesetzt. Die Freiburger Bevölkerung versteht nicht, warum nach der massiven Kostenüberschreitung für die Umfahrungsstrasse Bulle ein weiteres Grossprojekt so viel teurer wird als angekündigt. Dies, obwohl der Staatsrat immer wieder auf seine rigorose Kostenkontrolle hingewiesen hat.

Das Vertrauen des Volkes in seine Regierung ist angeschlagen. Doch genau dieses Vertrauen braucht es, wenn der Kanton weitere Grossprojekte an die Hand nehmen will, die es zur Bewältigung des demografischen und wirtschaftlichen Wachstums braucht. Erst wenn das Vertrauen wiederhergestellt ist, wird das Freiburger Stimmvolk einem weiteren 200-Millionen-Projekt wie der Umfahrungsstrasse Düdingen zustimmen.

Gewiss mögen die elf Mitglieder der PUK mehr als 50 Sitzungen abhalten, Abklärungen und Audits in Auftrag geben, Baudirektion und Bauunternehmer belagern und Kosten zwischen 100000 und 500000 Franken verursachen. Doch ist dies kein zu hoher Preis, wenn die PUK Vertrauen wiederherstellt und so den Weg öffnet für künftige Projekte, die der Kanton dringend benötigt.

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