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Viadukt Kerzers wegen gefährlicher Fuge bis im Sommer nur einspurig befahrbar

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Autor: Helene Soltermann

Kerzers Die kaputte Fuge des Viadukts von Kerzers Richtung Autobahn ist laut einer Mitteilung des Bundesamtes für Strassen (Astra) in einem «sehr schlechten Zustand». Mit den winterlichen Wetterverhältnissen sei die Fuge regelrecht zur Gefahr geworden; insbesondere, wenn schwere Lastwagen darüberfahren. Ab heute wird deshalb die rechte Spur gesperrt, wie das Astra gestern mitteilte. Für voraussichtlich ein halbes Jahr ist der Viadukt somit nur auf der linken Seite befahrbar. Die Sperrung wird laut Astra nicht zu einer Verkehrsüberlastung führen.

Im Frühling wird saniert

Mit der Sperrung sollen die Lärmemissionen durch die kaputte Fuge spürbar reduziert werden, heisst es in der Mitteilung. Die Anwohner leiden bereits seit eineinhalb Jahren unter dem Lärm. Im Frühling soll die Fuge laut Astra endlich saniert werden. Wie teuer die Arbeiten zu stehen kommen, kann Olivier Floc’hic, Medienverantwortlicher beim Astra, derzeit nicht sagen: «Die Kosten hängen vom Wetter und von der Dauer der Sperrung ab.» Das Astra müsse zuerst abklären, was überhaupt renoviert werden müsse.

«Viel früher»

Der Kerzerser SVP-Grossrat Ueli Johner kämpft bereits seit Langem für die Sanierung. Er ist zufrieden, dass das Problem endlich angepackt wird. «Man hätte die Fuge jedoch viel früher sanieren sollen», sagt er. Susanne Schwander, Gemeindepräsidentin von Kerzers, freut sich insbesondere für die vom Lärm belasteten Anwohner unter dem Viadukt. «Durch das Sicherheitsrisiko hat das Projekt Priorität erhalten. Nun kann das Astra die Sanierungsarbeiten nicht länger hinausschieben», sagt sie.

Dass der Autobahnviadukt, der noch in Händen des Kantons ist, schon bald an den Bund übergeht, ist klar. Offen ist noch, wann es so weit ist. Laut Corinne Rebetez, Sprecherin der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion, werden Bund und Kanton nächstens darüber informieren.

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