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Viehzuchtverein St. Antoni feiert mit einer Viehschau das 110-Jahr-Jubiläum

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Darauf haben sich die Mitglieder des Viehzuchtvereins St. Antoni lange vorbereitet: Am Samstag zeigen sie ihre besten Zuchttiere der Rassen Simmentaler, Swiss Fleck Vieh, Red Holstein und Holstein. Ziel ist es, einen der Titel zu holen und so die Bestätigung für die jahrelange Zucht­arbeit zu erhalten. Es werden unter anderem Preise für die schönste Miss oder Vize-Miss vergeben, die Kuh mit dem schönsten Euter wird ausgezeichnet oder auch das beste Rind. Schaurichter ist Roland Rothenbühler aus St. Ursen. Er beurteilt unter anderem, ob die Rückenlage der Tiere stimmt, wie ihr «Fundament» aussieht und ob beim Euter die Zitzen gut platziert sind.

Arbeit sichtbar machen

«Für uns ist eine solche Schau eine Gelegenheit, unsere Tiere in der Öffentlichkeit zu zeigen und unsere Arbeit mit der anderer Züchter zu vergleichen», sagt Ueli Studer, Präsident des Viehzuchtvereins und des Organisationskomitees. Zugleich setzt das siebenköpfige OK darauf, mit der Viehschau auch Besucher ausserhalb des bäuerlichen Umfelds anzulocken. «Der Bezug zur Landwirtschaft geht heutzutage immer mehr verloren», sagt Ueli Studer, der selbst mit 28 Tieren an der Schau teilnehmen wird. Eine Viehschau sei deshalb eine Gelegenheit, den Menschen zu zeigen, wie viel Arbeit ein Landwirt in seine Tiere stecke und «wo die Milch herkommt». Das OK hofft deshalb auch, dass die diesjährige Viehschau genauso gut besucht ist wie jene vor zehn Jahren, als der Verein sein 100-jähriges Bestehen feiern konnte. Damals verzeichnete der Anlass gemäss Ueli Studer über 1000 Besucherinnen und Besucher. Attraktiv für die Besucher ist zum Beispiel die Vorführung der Kälber ab 13.30 Uhr. Kinder werden rund 20 dieser Jungtiere in der Manege zeigen. Ueli Studer betont auch, dass sich am öffentlichen Züchterabend eine weitere Gelegenheit ergibt, mit den Landwirten ins Gespräch zu kommen. Der Viehzuchtverein St. Antoni mit 23 Land­wirten und 750 registrierten Herdenbuchtieren ist einer der grössten Zuchtvereine im Sensebezirk.

Am gleichen Ort

Weil sich das Konzept von 2008 so gut bewährt hat, wird die Schau auch heuer am gleichen Ort, auf dem Schulhausareal, durchgeführt. So kann der Verein die bestehende Infrastruktur benutzen, etwa die Turnhalle für die Festwirtschaft. Rund 100 Helfer sind im Einsatz, damit alles rundläuft.

Schulhausareal, St. Antoni, Sa., 13. Oktober, Auffuhr der Tiere (ab 7 Uhr), Richten (9 bis 13.30 Uhr), Kälbervorführung (ab 13.30 Uhr), Misswahlen (ab 14 Uhr), Abfuhr der geschmückten Herden (ab ca 15.30 Uhr), öffentlicher Züchterabend mit Unterhaltung (ab 20 Uhr).

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