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Viel Enthusiasmus beim Aufsteiger SC Düdingen

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Viel Enthusiasmus beim Aufsteiger SC Düdingen

Fussball – Die Sensler nehmen am Samstag ihre erste 1.-Liga-Saison in Angriff

Souverän dominierte das Waeber-Team letzte Saison seine Gegner in der Zweiten Liga interregional. Die Mannschaft wurde zusammengehalten und punktuell aufgestockt. Nun fiebert man in Düdingen dem Start zur neuen Meisterschaft entgegen.

Von MARKUS RUDAZ

Seit knapp einem Monat trainieren die Spieler des SC Düdingen nun für das Abenteuer 1. Liga. Und Trainer Jean-Claude Waeber hat sie nicht geschont: «Einige Tage vor der Meisterschaft kann ich schon etwas Müdigkeit erkennen. Aber mir war wichtig, die physische Verfassung auf ein Topniveau zu bringen.» Deshalb wurde in den ersten beiden Wochen täglich trainiert, inzwischen noch viermal. In den letzten Tagen wird er nun vermehrt die Beweglichkeit trainieren. Einmal mehr beklagt Waeber den Umstand, dass immer wieder verschiedene Spieler ferien- oder studienhalber abwesend waren. «Aber auf der anderen Seite gab dies natürlich anderen Spielern die Gelegenheit, sich zu empfehlen», relativiert Waeber wieder.

Ein anderer Rhythmus

Vergangene Saison war für diese Mannschaft, die zusammengeblieben ist und punktuell aufgestockt wurde, ein einziger Spaziergang. Besteht also nicht die Gefahr, dass sich die Spieler nun in falscher Sicherheit wiegen? Trainer Jean-Claude Waeber sieht diese Gefahr, glaubt aber nicht, dass dies eintreten wird: «Meine Spieler sind jung und hungrig. Sie wollen mehr. Natürlich wird in der 1. Liga ein anderer Wind wehen. Der eine oder andere muss da schon noch einen Zacken zulegen, wie sich in den Trainingsspielen gezeigt hat.» Für ihn haben die Trainingsspiele gezeigt, dass sein Team sich gegen die etablierten 1.-Liga-Teams überhaupt nicht zu verstecken braucht. «Im Escor-Cup vermochten wir praktisch mit einem Ersatzteam den fast vollzählig erschienenen FC Freiburg in Schach zu halten. Das gibt mir doch grosse Zuversicht. Denn auch unsere Ersatzspieler ziehen mit und sind bereit.»

Keine Stars verpflichtet

Während die Kantonsrivalen Bulle und Freiburg mit der Verpflichtung von klingenden Namen auf sich aufmerksam machten, backt man beim SC Düdingen kleinere Brötchen. So ging es vorab darum, das Kader punktuell zu komplettieren. «Zumindest bis Weihnachten steht keine weitere Verpflichtung an», sagt Waeber, «dann schauen wir einmal, wo wir stehen.» Er habe vollstes Vertrauen in sein junges Team, sei richtig stolz auf seine Jungs. Schlaflose Nächte bescherten dem Teamverantwortlichen jedoch seine Taktik: «Ich war mir lange unschlüssig, mit welchem System ich spielen will. Sogar in meinen Ferien kurvten meine Gedanken dauernd um dieses Thema.» Nun hat er sich entschieden: Er wird das Spielsystem 3-5-2 anwenden, also aus einem massierten Mittelfeld heraus agieren. «Wir haben nicht die Stürmer, die aus dem Mittelfeld heraus dribbeln können», konstatiert Waeber. «Wir müssen die Angreifer mit Bällen füttern, deshalb glaube ich, dass für uns ein Fünfermittelfeld das Richtige ist.» So erwartet er vorab von Lukas Schneuwly noch mehr Tore: «Er kann zum regelrechten Goalgetter werden, wenn wir ihn richtig mit Bällen füttern und er noch kompromissloser den Abschluss sucht.»

Verletzungspech schlug zu

Etwas getrübt wird die Vorfreude auf die neue Saison von diversen Ausfällen von wichtigen Spielern. So wird Elmar Wohlhauser bis zur Weihnachtspause wegen eines Kreuzbandrisses ausfallen. Yves Bartels brach sich im Escor-Cup die Hand und wird ebenfalls die ersten Runden verpassen. Gerhardt konnte in den letzten Wochen nur reduziert trainieren, da er Meniskusprobleme hat. Und zu allem Übel verletzte sich auch noch Lukas Schneuwly im Training am Gebiss, sollte jedoch zum Saisonstart mittun können.

Als Ziel für die erste Mannschaft gibt Präsident Pascal Baechler die Etablierung in der 1. Liga an.

Im Cup gegen Muttenz

Als «kleiner» Test empfängt der SC Düdingen morgen Abend auf dem Leimacker das ebenfalls in die 1. Liga aufgestiegene Muttenz in der ersten Vorrunde des Swisscom-Cups.

Trainingsspiele: Düdingen – Solothurn 3:3; Dürrenast 2:1; YB U21 1:1; Freiburg 1:1 (Sieg im Penaltyschiessen); Martigny 0:0.
Goodwil und neue Sponsoren

Seit rund einem Monat leitet Pascal Baechler die Geschicke des SCD. Und es wurde gleich ein arbeitsintensiver Start: «Vorerst ging es darum, die Arbeit im Vorstand kritisch unter die Lupe zu nehmen. Grundsätzlich funktionierte alles reibungslos. Aber wir nahmen doch einige kleine Änderungen vor.» Dann standen die Transfers an, wo die angefragten Spieler oftmals auch den Präsidenten des Klubs sehen und sprechen wollten. Ebenfalls mussten Gespräche mit den Sponsoren geführt werden. Und zu allem Übel wurde die geplante Neuanpflanzung des Rasens plötzlich in Frage gestellt. Baechler: «Es stellte sich heraus, dass die Variante mit dem Spezialrasen nicht funktioniert. Man war da offensichtlich unseriösen Geschäftsleuten auf den Leim gegangen.» Deshalb wurde der Umbau nun verschoben und zumindest bis in den Oktober hinein sollten die Spiele auf dem Birchhölzli stattfinden.

Der Klub hat im Wissen um die schwierigen Platzverhältnisse in diesem Herbst finanziell vorgesorgt. Baechler: «Dank des sehr guten Rechnungsabschlusses konnten wir Rückstellungen vornehmen, um die Mindereinnahmen infolge der Spiele auf dem Leimacker aufzufangen.» Erfreut zeigte sich Baechler über die Bereitschaft der Behörden und von Unternehmen, den SCD zu unterstützen: «Der Gemeinderat hat sich sehr für uns eingesetzt und tat alles, um den Umbau im Birchhölzli so reibungslos wie nur möglich über die Bühne zu bringen.» Aber auch in der Wirtschaft habe er offene Türen vorgefunden. So konnten neben dem bisherigen Hauptsponsor noch zwei namhafte Co-Sponsoren gefunden werden. mr
Kader
SC Düdingen

Torhüter: Reto Spicher (Jg. 83), Marco Vogelsang (88).
Verteidigung: Yves Bartels (84), Gede Gerhardt (79), Christopher Henchoz (86), Vincent Kaltenrieder (85), David Schumacher (83), Savo Simic (86), Daniel Spicher (82).
Mittelfeld: Fabian Brügger (84), Adrian Fasel (85), Florian Favre (86), Philipp Giroud (80), Blerim Rudhani (81), David Vogelsang (82).
Sturm: Marc Bertschy (87), Ken Krähenbühl (82), Valentino Lavorato (84), Lukas Schneuwly (83), Michael Stulz (81), Elmar Wohlhauser (82).
Trainer: Jean-Claude Waeber (bisher). Coach: René Stritt (neu).
Abgänge: Keine.
Zuzüge: Favre (Yverdon; via Payerne), Krähenbühl (Kerzers), Lavorato (YB U21), Schumacher (Belfaux), Simic (Junioren), Marco Vogelsang (YB U17).
Neues
Juniorenprojekt

Der SC Düdingen will auch in der Juniorenbewegung neue Wege gehen und seine Anstrengungen in diesem Bereich noch steigern. So wurde neu ein Projekt lanciert, bei dem den Primarschülern am Mittwochnachmittag die Möglichkeit geboten wird, unter der Anleitung von professionellen Trainern und Betreuern Fussball zu spielen. «Die Eltern sollen wissen, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind. Und für uns ergibt sich dadurch die Möglichkeit, Talente frühzeitig zu erkennen und zu fördern», erläutert Pascal Baechler die Idee. mr

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