Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Viel Feuer am Folkloretreffen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Heiss und rhythmisch wird es in Freiburg vom 12. bis zum 19. August, wenn die 44. Ausgabe des Internationalen Folkloretreffens stattfindet. Denn das Festival steht dieses Jahr unter dem Motto «Feuer und Trommeln». «Diese Themen spielen in vielen Volkskulturen auf der ganzen Welt eine Rolle», sagte Mediensprecherin Natacha Owen gestern bei der Präsentation des Programms. Die Organisatoren konnten darum aus dem Vollen schöpfen und haben Folkloregruppen aus zehn Ländern eingeladen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Australien, Burundi, Costa Rica, Georgien, Griechenland, Guade­loupe, Japan, Mexiko, Togo und Südafrika. Die Gruppe Havaiki etwa kommt zwar aus Australien, vertritt jedoch die polynesische Kultur mit ihren Trommeln und einem spektakulären Feuertanz. Die Perkussionisten des Ensembles Ruciteme aus Burundi tanzen mit ihren traditionellen Trommeln auf dem Kopf. Und die Trommler der Gruppe Kokyo aus Japan geben ein martialisches Spektakel zum Besten, dessen Choreografie auf perfekter Synchronizität beruht. Dass die Japaner überhaupt nach Freiburg kämen, sei nicht selbstverständlich, so Natacha Owen. «Weil es so kompliziert ist, ihre Instrumente zu transportieren, treten sie nur selten im Ausland auf.»

Ergänzt wird das Programm durch ein Novum am Folkloretreffen, nämlich die Teilnahme einer Kunstturngruppe: Die Grupo Silvana Gym kommt aus der brasilianischen Stadt Nova Friburgo und tritt im Rahmen der 200-Jahr-Feier der Auswandererstadt in Freiburg auf.

Wie bereits in den vergangenen Jahren haben die Organisatoren auch dieses Jahr die Zusammenarbeit mit neuen Partnern gesucht: Es sind dies der Künstler Hubert Audriaz und das Kulturcafé Le Tunnel. Hubert Audriaz wird in der Unterstadt für einen fulminanten Auftakt des Festivals sorgen: Am 12. August organisiert er einen nächtlichen Umzug mit allen teilnehmenden Gruppen, der von der Lorettokapelle über die Obere Matte und den Klein-St.-Johann-Platz bis zum Grabensaal führt. Der Weg wird mit Kerzen und Fackeln beleuchtet, und beim Grabensaal wartet ein grosses Feuer auf die Künstler und das Publikum. «Wir wollen den Gästen die Magie Freiburgs zeigen», sagte Audriaz vor den Medien. Und Festivalpräsident Jean-Pierre Gauch ergänzte: «Wir haben eine der schönsten Altstädte Europas, davon wollen wir profitieren: Wir haben zwar kein Meer, dafür haben wir die ­Saane.»

Im Café Le Tunnel sind am 17. August die Gruppen aus Mexiko und aus Griechenland zu Gast. Er freue sich über die Zusammenarbeit, sagte Eric Mullener, Direktor des Vereins La Tuile, der das Café seit 2017 führt. «Das Folkloretreffen und La Tuile haben die gleichen Werte der Offenheit und des Zusammenlebens.» Im Übrigen wird Perkussionist Mullener im Dorf der Nationen auf dem Georges-Python-Platz selber auf der Bühne stehen, und zwar mit seinem Salsa-Orchester La Nueva Orquesta, das bereits anlässlich der Programm-Präsentation eine Kostprobe seines Könnens gab.

Praktisches

Viele Aufführungen sind gratis zugänglich

«Wir wollen, dass das Folk­loretreffen für alle zugänglich ist», betonte Präsident Jean-Pierre Gauch vor den Medien. Vieles ist darum gratis. Tickets braucht es nur für die Vorstellungen in der Omnisporthalle St. Leonhard und im Equilibre. Kostenlos ist der Zutritt zum Dorf der Nationen, zur «Parade der Weltkulturen», zum Nacht-Umzug in der Unterstadt und zu den dezentralen Aufführungen in verschiedenen Gemeinden. Für die zahlungspflichtigen Vorstellungen gibt es neu den «Folk Pass» mit zwei Eintritten für alle Anlässe (150 Franken). Neu ist auch der «RFI Lunch» im Restaurant Les Menteurs in der Blue Factory: Am 17. August kann man dort für 80 Franken zu Mittag essen und dazu Darbietungen von drei Gruppen sehen. Die Organisatoren erwarten wie in den vergangenen Jahren 30 000 bis 35 000 Besucher.

cs

 

Infos und Tickets: www.rfi.ch

Mehr zum Thema