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Viel Kultur für Freiburger Schulkinder

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«Will man den Zugang zur Kultur fördern, dann spielen die Kinder und Jugendlichen und damit die Schulen eine wichtige Rolle.» Das sagte Philippe Trinchan, Vorsteher des kantonalen Amtes für Kultur, gestern vor den Medien. 2017 hat das Amt darum das Programm «Kultur und Schule» lanciert, um Schülerinnen und Schüler aller Stufen und aus dem ganzen Kanton mit kulturellen Angeboten in Kontakt zu bringen. Teil des Programms ist das fünftägige Festival «Kultur und Schule», das im Herbst 2017 zum ersten Mal stattfand und dieses Jahr vom 12. bis zum 16. November in die zweite Runde geht. Ab dem 11. Juni können Lehrpersonen ihre Klassen anmelden.

26 500 Schüler nahmen teil

An der gestrigen Medienkonferenz zogen die Verantwortlichen eine positive Bilanz des Startjahres: Über 6500 Schülerinnen und Schüler profitierten mit ihren Klassen vom Festival; mehr als 20 000 Kinder und Jugendliche besuchten zudem Veranstaltungen während des übrigen Jahres. «Die Zahlen zeigen, dass sowohl die Schulen als auch die Kulturakteure ein Interesse an dem Angebot haben und bereit sind, sich zu engagieren», sagte Marion Rime, die beim Amt für Kultur für die Kulturvermittlung zuständig ist. Besonders erfreulich sei, dass «Kultur und Schule» Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Kanton erreiche, auch solche aus kleinen Orten und abgelegenen Gebieten. «Für solche Schulen ist es schwieriger, den Besuch kultureller Veranstaltungen zu organisieren.» Hilfreich sei die neue Partnerschaft mit den Freiburgischen Verkehrsbetrieben TPF: «Der Transport im Bus ist in den Ticketpreisen inbegriffen.»

Kulturerbe und bildende Kunst

Gar völlig kostenlos ist für die Schulen die Teilnahme am Festival «Kultur und Schule», dies dank einer Partnerschaft mit der Freiburger Kantonalbank. Das Programm des diesjährigen Festivals haben die Organisatoren gestern bekannt gegeben. An fünf Tagen stehen an 17 Orten im ganzen Kanton mehr als dreissig Workshops, Führungen und Aufführungen zur Auswahl. Die Schwerpunkte liegen auf dem Freiburger Kulturerbe und auf der bildenden Kunst. Partner sind der Verband der Museen des Kantons Freiburg, die Kunsthalle Fri Art, Visarte Freiburg, die Blue Factory und das Internationale Filmfestival Freiburg. Ein Dutzend Museen aus dem ganzen Kanton bieten Ateliers und Führungen an, auf Deutsch, auf Französisch oder sogar zweisprachig. Die Teilnahme sei auch für die Museen interessant, sagte Verbands­präsident Ivan Mariano: «Wir wünschen uns, dass die Kinder mit leuchtenden Augen nach Hause gehen, ihre Eltern an der Hand nehmen und mit ihnen ins Museum zurückkehren.»

Sieben Kreativ-Workshops in der Blue Factory und drei vom Filmfestival ausgewählte Animationsfilme, die in Freiburg und Bulle gezeigt werden, vervollständigen das Programm. Laut Philippe Trinchan erwartet das Amt für Kultur eine ähnlich grosse Teilnahme wie bei der ersten Ausgabe.

Alle Kinder sollen profitieren

Ziel des ganzjährigen Programms «Kultur und Schule» ist, dass bald alle 40 000 Schülerinnen und Schüler der Primar- und Orientierungsschulen des Kantons mindestens einmal pro Jahr eine Veranstaltung professioneller Kunstschaffender besuchen können. Bis 2020 will das Amt für Kultur dieses Ziel erreichen. Ergänzt werden die kulturellen Anlässe mit pädagogischen Dossiers, die es den Lehrpersonen erlauben, das Kulturerlebnis vertieft zu behandeln und es in den Lehrplan einzubauen. Das jährliche Budget für das Programm beträgt laut Philippe Trinchan 400 000 bis 450 000 Franken; etwa die Hälfte davon entfällt auf das Festival.

Infos: http://festival.kulturundschule.ch; www.friportal.ch/kultur

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