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Viel mehr Steuereinnahmen

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Viel mehr Steuereinnahmen

Gemeinde Granges-Paccot geht es gut – Bürger sagen zu allem Ja

Mit einem kleinen Gewinn schloss die Gemeinde Granges-Paccot ihre Rechnung 2004 ab. Davor wurden freie Abschreibungen von mehr als 1,3 Millionen Franken getätigt. Die FEW.Ensa kann ausserdem für ihren geplanten Neubau Gemeindeland kaufen.

Von CHRISTIAN SCHMUTZ

Statt einem budgetierten Verlust von 66 743 Franken verzeichnete Granges-Paccot im Jahr 2004 einen Gewinn von 18 563 Franken. Für 1,303 Mio. Franken wurden zusätzlich freie Abschreibungen gemacht, bei Gesamteinnahmen von 11,1 Millionen Franken.

Fast auf den Franken genau machten die zusätzlichen Steuereinnahmen von 1,386 Mio. Franken den Unterschied zum Budget 2004 aus. Die natürlichen Personen haben 381 000 Franken mehr Steuern bezahlt als ursprünglich erwartet. Ausserdem wurden 618 000 Franken mehr Quellensteuern eingenommen – durch die neue Abgabe der Firmen nach Höhe des Geschäftsgangs. Finanzchef Vincent Thalmann freute sich über den guten Abschluss, der ohne ausserordentliche Einnahmen zustande gekommen sei. Granges-Paccot habe heute einfach mehr Steuerzahler als erwartet.

Die Rechnung wurde einstimmig angenommen wie alle Sachgeschäfte sowie die Einbürgerungen einer Familie aus Sri Lanka, einer Familie aus Äthiopien, einer Frau aus Ruanda, einem Mann aus Brasilien und einem Mann aus dem Kosovo. «Eine richtige Weltreise», bemerkte Ammann René Schneuwly, der die Kandidierenden vorstellte.

Bahn frei für 50-Millionen-Neubau der FEW.Ensa

Ganze 52 Bürgerinnen und Bürger waren an die Gemeindeversammlung gekommen. Diese genehmigten den Verkauf von 11 759 Quadratmetern Bauland an der Hauptstrasse Freiburg-Murten an die Elektrizitätswerke FEW.Ensa. Diese wollen dort für 50 Mio. Franken einen neuen Firmenhauptsitz bauen (FN vom 27.4.). Nach der Kürung eines FEW-Projekts durch einen Architektur-Wettbewerb will die Gemeinde den Kreisel beim Ibis-Hotel mit der Lavapessonstrasse verbinden und muss das Land dafür wieder zurückkaufen. Insgesamt bekommt die Gemeinde 4,652 Millionen Franken (450 Fr./m2).

Laut Ammann Schneuwly war dieses Land sehr umworben. Eine weitere Tankstelle, McDonald’s oder Harddiscounter wie Aldi und Lidl hätten Interesse gezeigt. Man gebe das Land aber einer wichtigen Firma, die es im kantonalen Zentrum zu halten gelte und die mit ihrem Verwaltungsgebäude für die Nachbarn keine Störungen in Nächten oder an Wochenende verursache. Für einen allfälligen späteren Ausbau des Lavapesson-Schulhauses wäre immer noch Platz, sagte Schneuwly.

Ja zum Kulturzentrum

Granges-Paccot sagte auch Ja zu einer Beteiligung von 40 500 Franken am Bauprojekt «Alter Bahnhof» in Freiburg. Dieses soll den kulturellen Institutionen «Belluard Bollwerk International», «Internationales Filmfestival Freiburg» und «Nouveau Monde» ein neues Zuhause geben. Granges-Paccot ist erst die vierte Gemeinde nach Marly, Givisiez und La Sonnaz, die einen Anteil versprochen hat, sagte Gemeinderat Alexis Overney.

Laut Gemeinderat Jean-Marie Chardonnens kann Granges-Paccot 80 Prozent seines Wasserbedarfs mit eigenem Wasser abdecken. Für aufgerundete 250 000 Franken wird die Pumpstation im Lavapesson-Tal versetzt, da sie am jetzigen Standort bei Hochwasser gefährdet ist. Auch
Givisiez wird am 11. Mai über einen Anteil von 157 500 Franken abstimmen.
Anstelle von Robert Blaser sitzt der 44-jährige Landwirt Beat Sahli neu in der Raumplanungskommission.

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